Im kriegsgebeutelten Sudan greift nach Angaben der Behörden die Cholera um sich. Die Zahl der Fälle sei in weniger als zwei Wochen um fast 40 % gestiegen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Aus elf der 18 Staaten seien Infektionen gemeldet worden, 626 Patienten seien gestorben. Die Krankheit breitet sich vor allem in den Überschwemmungsgebieten im Osten des Sudans aus. Dort leben Millionen Menschen, die durch den Konflikt zwischen dem sudanesischen Militär und der Miliz RSF vertrieben wurden. .