Donald Sutherland wirkte seit den 1960er Jahren in über 150 Filmen und TV- Produktionen mit. Dank seiner großen Wandlungsfähigkeit ließ er kaum ein Genre aus. Der Kriegsklassiker "Das dreckige Dutzend" (1967) war sein erster internationaler Erfolg. Mit Robert Altmans Militär-Satire "M.A.S.H." kam ein weiterer Hit. An der Seite von Jane Fonda brillierte er 1971 als Privatdetektiv in Alan Pakulas Psychothriller "Klute". Schlagzeilen machte er durch eine Liebesszene in Nicolas Roegs Horror-Studie "Wenn die Gondeln Trauer tragen" (1973). Federico Fellini machte ihn zu "Casanova", Bertolucci zum faschistischen Gutsbesitzer Attila in dem Drama "1900". Robert Redford holte ihn für sein Regiedebüt "Eine ganz normale Familie" vor die Kamera. Mit Charlize Theron knackte er in dem Krimi "The Italian Job - Jagd auf Millionen" Tresore. Alle wollten mit Sutherland arbeiten, darunter legendäre Regisseure wie Claude Chabrol, Louis Malle, Ken Russell, John Schlesinger und Werner Herzog. Doch als Hollywood-Star sah er sich nicht. Mit seiner dritten Ehefrau Francine Racette lebte er weitab von der kalifornischen Filmmetropole in seiner kanadischen Heimat, im Osten der Provinz Québec. Neben Kiefer Sutherland hatte Sutherland vier weitere Kinder. Der 1935 in der kanadischen Provinz New Brunswick geborene Sutherland wurde vielfach ausgezeichnet. Doch trotz seiner vielen herausragenden Rollen war er nie für einen Oscar nominiert worden. Die Film-Akademie würdigte ihn 2017 schließlich mit einem Ehren-Oscar für sein Lebenswerk. .