Das russische Parlament hat den Zugang zu Internetseiten weiter massiv eingeschränkt. Für die Suche nach Informationen, die die Behörden als "extremistisch" eingestuft haben, drohen künftig bis zu 5.000 Rubel (rund 55 Euro) Geldstrafe. Die Abgeordneten der Staatsduma nahmen das Gesetz in der entscheidenden Lesung mit klarer Mehrheit an. Als "extremistisch" gelten vor allem Internetressourcen, die den Machtapparat kritisieren. Unter Strafe gestellt wurde zudem Werbung für verschlüsselte Netzzugänge per VPN. VPN-Technologie selbst ist aber weiter nicht verboten. .