Die Zahl der von Streiks begleiteten Tarifkonflikte hat im vergangenen Jahr ein Rekordhoch erreicht. Das gewerkschaftsnahe WSI registrierte 312 Arbeitskämpfe, wie das Forschungsinstitut der Hans-Böckler-Stiftung mitteilte. Das sei der höchste Wert der seit 2006 geführten Arbeitskampfbilanz. Mehr als 10.000 Arbeitsniederlegungen hätten zum Ausfall von über 1,5 Millionen Arbeitstagen geführt. Das Arbeitskampfvolumen habe sich damit im Vergleich zu 2022 (674.000 Ausfalltage) mehr als verdoppelt. Noch mehr Ausfalltage hatte es zuletzt 2015 gegeben. .