Die südamerikanische Nutria breitet sich in Deutschland weiter aus. Die invasive Tierart kam 2023 in 35 % der untersuchten Jagdreviere vor, was einer Verdopplung gegenüber dem Jahr 2015 entspricht, wie der Deutsche Jagdverband (DJV) mitteilte. Aus Sicht des Verbandes haben Nutrias, deren ursprüngliche Populationen meist durch entflohenen Farmtieren entstanden, negative Folgen für den Hochwasser- und Artenschutz. Das Nagetier untergrabe z.B. Flussufer sowie Deiche und vernichte Schilfgürtel, hieß es weiter. .