Rund ein Drittel der Bevölkerung droht laut einer Studie den Kontakt zum demokratischen Diskurs zu verlieren. Dies geschehe aus Überforderung, aufgrund selektiver Mediennutzung oder gezielter Abgrenzung, wie die Bayerische Landeszentrale für neue Medien mitteilte. Besonders betroffen seien "Meinungsmitläufer", die Politik mieden und dennoch extreme Haltungen äußerten, sowie "Empörte", die nach Bestätigung ihrer Wut suchten. Die Mehrheit der Bevölkerung aber informiere sich aktiv, reflektiere unterschiedliche Positionen und bleibe anschlussfähig, hieß es in der Studie. .