Ein in der NS-Zeit unter Druck verkaufter Wandteppich ist jetzt vom Bund an die rechtmäßigen Erben zurückgegeben worden. Wie Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) mitteilte, stammte der barocke Wandteppich aus der Sammlung des Unternehmers Albert Freiherr von Goldschmidt-Rothschild (1879-1941) in Frankfurt am Main. Der Kunstsammler jüdischer Herkunft habe im Mai 1936 unter dem Druck der Verhältnisse den Teppich versteigern lassen. 1939 emigrierte die Familie über die Niederlande und Großbritannien in die Schweiz. .