Pakistan hat seit Ende März über 80.000 Afghanen ausgewiesen. Das teilte ein ranghoher Mitarbeiter der Regierung in Islamabad mit. Die Regierung macht afghanische Staatsbürger, die die größte Migrantengruppe bilden, für Angriffe und Kriminalität verantwortlich. Die in Afghanistan regierenden Taliban weisen diese Anschuldigungen zurück und werfen dem Nachbarland Zwangsmaßnahmen vor. Afghanische Staatsangehörige, die keine Aufenthaltserlaubnis haben, sollen bis zum 30.April Pakistan verlassen und in ihre Heimat zurückkehren. Nur Afghanen mit gültigem Visum dürften bleiben. .