Der indische Pharmakonzern Alchem ist ins Visier der EU-Wettbewerbshüter geraten. Diese werfen Alchem vor, in einem Pharmakartell an Preisabsprachen für den Wirkstoff des Schmerzmittels Buscopan beteiligt gewesen zu sein. Alchem und andere Unternehmen sollen sich bei der Festlegung des Mindestverkaufspreises und der Zuteilung von Quoten abgesprochen und möglicherweise sensible Geschäftsinformationen ausgetauscht haben. Bei dem Wirkstoff handelt es sich um Butylscopolamin, das zur Behandlung von Bauchschmerzen- und krämpfen eingesetzt wird. .