Walter Heynowski wurde 1927 in Ingolstadt geboren. Am 20.November hätte er seinen 97.Geburtstag gefeiert. Nach dem Krieg kam er 1948 nach Berlin, wo er zunächst als Presse-Journalist arbeite-te und 1954 den Eulenspiegel-Verlag gründete. Von 1956 bis 1963 arbeitete er als Autor und Regisseur für den Deutschen Fernsehfunk. Nach seinem Wechsel zum VEB DEFA-Studio für Dokumentarfilme arbeitete er ab 1965 mit Gerhard Scheumann zusammen. 1969 gründeten sie gemeinsam ein von der DEFA unabhängiges Filmstudio: das Studio H S. Gemeinsam drehten sie mehr als 70 Dokumentarfilme, wie es auf der Plattform "filmportal.de" des Deutschen Filminstituts Filmmuseums heißt. Ihre Arbeiten seien stark ideologisch geprägt gewesen. So habe etwa der "kapitalistische Westen" stets am Pranger gestanden. Der Eulenspiegel-Verlag schrieb, die Filme waren im Kern "antifaschistisch, antimilitaristisch und solidarisch mit den Befreiungsbewegungen weltweit". Heynowski war Mitglied der Akademie der Künste der DDR und mehrfach Nationalpreisträger. .