Ein Versuch, durch die Absetzung von albanischen Bürgermeistern Spannungen im mehrheitlich serbischen Norden des Kosovo abzubauen, ist gescheitert. Am Sonntag sollten durch einen Bürgerentscheid die Bürgermeister von vier serbischen Kommunen ihrer Ämter enthoben werden, damit danach wieder serbische Kandidaten zum Zug kommen können. Doch die wichtigste ethnisch serbische Partei im Kosovo, die Srpska-Liste, boykottierte das Votum. Nur 253 von 46.556 registrierten Wählern hätten abgestimmt, so die Wahlkommission. .