Nach dem Debakel bei der Europawahl wird die Kritik aus der SPD an Bundeskanzler Scholz immer lauter. Der Rheinischen Post sagte Fraktionschef Mützenich, der Wunsch sei, "dass der Kanzler sichtbarer werden muss mit seinen Überzeugungen, auch in der Regierung". Der Parteilinke Klüssendorf forderte in der SZ "einen Plan B" für den Haushaltsstreit mit der FDP. Bei der Europawahl hatte die SPD nur 13,9 Prozent der Stimmen erhalten - das bislang schlechteste Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl. .