Geschichten über einen suchtkranken Mitbewohner, eine sterbende Großmutter und einen sammelwütigen Vater haben das diesjährige Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis eröffnet. Als erste der 14 Autorinnen und Autoren im Wettbewerb präsentierte die Schweizerin Sarah Elena Müller im Klagenfurt ihre Erzählung "Wen ich hier seinetwegen vor mir selbst rette" und erhielt viel Lob. Bei den 48.Tagen der deutschsprachigen Literatur musste danach die österreichische Kabarettistin Ulrike Haidacher für ihren Roman-Auszug "Schwestern" teils scharfe Kritik einstecken. .