Wer in Gärten, Parks und vom Balkon aus Vögel beobachtet, kann immer häufiger Arten entdecken, die eigentlich in Wäldern zu Hause sind. Typische Waldvögel wie Buntspecht, Eichelhäher und Ringeltaube hätten in den vergangenen 20 Jahren den Siedlungsraum erobert, sagte Nabu- Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Immer seltener seien in besiedelten Gebieten dagegen insektenfressende und in Gebäuden brütende Arten wie Mehl- und Rauchschwalbe oder Hausrotschwanz zu sehen, sagte Miller. Er nannte als mögliche Gründe dafür das Insektensterben und fehlende Nistmöglichkeiten. .