Jahrzehntelang entzog sich Astronomen etwa ein Drittel der Materie der Beobachtung, trotz aller Anstrengung. Nun ist es einem internationalen Forscherteam um Leiter Konstantinos Migkas von der Sternwarte Leiden (NED) gelungen, diese "fehlende" Materie mithilfe von zwei Röntgensatelliten aufzuspüren. Wie die Wissenschaftler im Fachblatt "Astronomy Astrophysics" berichten, verbindet ein 23 Mio.Lichtjahre langes Filament aus zehn Millionen Grad heißem Gas vier Galaxienhaufen. Aufgrund der hohen Temperatur ist das Gas nur im Röntgenbereich sichtbar. .