In der Türkei muss sich der abgesetzte inhaftierte Istanbuler Oberbürgermeister Imamoglu vor Gericht verantworten. In drei Verfahren geht es um Betrugs- und Bedrohungsvorwürfe sowie eine Zeugenaussage, die Imamoglu machen soll. Dem Politiker drohen eine Haftstrafe und ein politisches Betätigungsverbot. Die Fälle haben nichts mit der jüngsten Festnahme Imamoglus am 19. März zu tun. Seitdem steckt die Türkei in einer schweren innenpolitischen Krise. Der CHP-Politiker gilt als aussichtsreicher Konkurrent Präsident Erdogans. .