Nahezu drei Viertel der etwa 1200 Unesco-Welterbestätten sind durch einen Mangel oder einen Überschuss an Wasser bedroht. Etwa ein Fünftel der Orte ist sogar durch beide Risiken im Wechsel bedroht, wie aus in Paris veröffentlichten Studie der Unesco und des World Resources Institute hervorgeht. Dazu zählen etwa das Taj Mahal in Indien, das durch den sinkenden Grundwasserspiegel abzusacken droht. Insgesamt seien 73 Prozent der knapp 1200 Welterbestätten zu Land mindestens einem "ernsten Wasserrisiko" ausgesetzt, heißt es. .