Frankreich hat die geplante Inbetriebnahme des ersten neuen Atomkraftwerks um drei Jahre auf 2038 verschoben. Das teilte der Elysée-Palast nach einer Sitzung des Nationalrats für Atompolitik mit. Der Rat forderte den staatlichen AKW-Betreiber EDF auf, bis Jahresende eine verbindliche Kostenschätzung und einen Zeitplan vorzulegen. Präsident Emmanuel Macron hatte 2022 die "Renaissance der Atomkraft" ausgerufen und den Bau von zunächst sechs neuen Atomreaktoren der neuesten Generation angekündigt. Der erste sollte 2035 in Betrieb genommen werden. .