Rund um das "Königsgrab" von Seddin im Nordwesten Brandenburgs ist bei Grabungsarbeiten eine Siedlung aus der Bronzezeit entdeckt worden. Die bisher freigelegten Reste von sieben Häusern stehen rund um die riesige "Halle des Königs", die im vergangenen Jahr bei archäologischen Arbeiten entdeckt wurde. Der Brandenburger Landesarchäologe Franz Schopper sprach von einem "wahren Häusermeer". Auf einer Fläche von rund 2.000 qm sollen einst bis zu 300 Menschen gewohnt haben - in der Bronzezeit, etwa zwischen 1000 und 800 vor Christus. .