Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat die israelische Polizei das Beduinendorf Umm Al-Hiran in der Wüste Negev nun komplett zerstört. Am Donnerstag wurde mit der Moschee das letzte noch stehende Gebäude abgerissen, wie Aktivisten berichteten. Der Ort existiert seit 1956 an seinem jetzigen Standort. Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir schrieb, es erfülle ihn mit Stolz, dass illegal errichtete Gebäude in der Wüste Negev beseitigt würden. Nach israelischen Angaben wurde den Bewohnern eine Alternative angeboten. Diese werfen Israel vor, sich das Land anzueignen. .