Der in Berlin lebende US-Künstler Fareed Armaly hat die Annahme des diesjährigen Käthe-Kollwitz-Preises der Berliner Akademie der Künste abgelehnt. Zur Begründung verwies er auf einen "beunruhigenden Trend zur Zensur" in Deutschland, so die Künstlervereinigung. Als Reaktion auf die Ablehnung will die Akademie den mit 12.000 Euro dotierten Preis in diesem Jahr nicht verleihen. Akademie-Präsident Manos Tsangaris respektiere die Entscheidung des 1957 in den USA geborenen Dokumentarfilmers und Installationskünstlers, hieß es. .