Nach dem Gletschersturz im Schweizer Kanton Wallis droht den betroffenen Gebieten eine weitere Gefahr: Durch den Abbruch wurde der Fluss Lonza auf einer Länge von etwa 2 km stark aufgestaut, teilte der Regionale Führungsstab mit. Hinter den Absturzablagerungen im Bergdorf Blatten bildete sich ein See. Es lasse sich derzeit nicht abschätzen, wie sich der Abfluss des Wassers entwickeln werde, hieß es. Möglicherweise müssten weitere Teile des Tals evakuiert werden. Der Gletschersturz hatte am Mittwoch Blatten unter sich begraben. Eine Person wird vermisst. .