Im vergangenen Jahr sind nach Angaben der Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit bundesweit so viele antimuslimische Vorfällen dokumentiert worden wie noch nie. Es habe sich um 3.080 Fälle gehandelt - ein Anstieg um 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei mehr als der Hälfte handelte es sich um verbale Angriffe. Rund jeder fünfte Übergriff sei durch verletzendes Verhalten gekennzeichnet gewesen. Zudem habe es 198 Körperverletzungen gegeben, zwei Menschen wurden sogar getötet. Mehrheitlich waren Frauen betroffen - auch wegen des Kopftuchs, hieß es. .