Han Kang wurde 1970 im südkoreanischen Gwangju geboren, zog als junges Mädchen aber mit ihrer Familie in die Hauptstadt Seoul. Ihr literarisches Debüt feierte sie 1993 mit in einer Zeitschrift erschienenen Gedichten, zwei Jahre später veröffentlichte sie eine erste Sammlung an Kurzgeschichten. Ihren internationalen Durchbruch erlebte die Literaturnobelpreisträgerin dann 2007 mit dem Werk "Die Vegetarierin", in der die weibliche Hauptfigur gewalttätige Konsequenzen aus ihrem direkten Umfeld erlebt, weil sie sich weigert, Fleisch zu essen. .