Der Literaturnobelpreis geht in diesem Jahr an die Südkoreanerin Han Kang. Die 53-Jährige werde für ihre "intensive poetische Prosa" geehrt, die "historische Traumata" zur Sprache bringe und die "Verletzlichkeit menschlichen Lebens" bloßlege, so die Schwedische Akademie in Stockholm. Der Literaturnobelpreis geht erstmalig nach Südkorea. Die Autorin beleuchte die "Verbindung zwischen Körper und Seele, den Lebenden und den Toten" und sei mit ihrem "experimentellen Stil" eine Erneuerin der zeitgenössischen Prosa, urteilten die Mitglieder der Schwedischen Akademie. .