Wenn dem Hamburger Musiker Jan Delay eine Idee für einen neuen Song zufliegt, dann zückt er sofort sein Notizbuch und nicht etwa sein Handy. "Ich habe ein Rhyme-Book, schon immer. Und das wird sich auch nicht ändern", sagte der 49- Jährige. Viele seiner Kollegen seien bereits aufs Handy umgestiegen, aber er könne das gar nicht. "Ich muss anfassen, durchstreichen, herumkritzeln, gedankenverloren tags machen. Das Haptische ist für mich total verbunden damit." Er habe seine Gedanken dadurch auch direkt vor dem geistigen Auge, so Delay. .