Nach Kritik aus Äthiopien hat ein Auktionshaus in England die Versteigerung eines mutmaßlich im 19.Jahrhundert geplünderten Artefakts gestoppt. Wie das Auktionshaus Anderson Garland in Newcastle auf Anfrage der dpa mitteilte, wurde der Kriegerschild, der hätte versteigert werden sollen, "nach gründlicher Überlegung" zurückgezogen. Die Angelegenheit sei an den Verkäufer verwiesen worden, hieß es weiter. Der aus Leder gefertigte Schild war als Teil der Beute einer Strafexpedition der Briten im 19.Jahrhundert beworben worden. .