Wegen zu hoher Neuverschuldung hat der Rat der Europäischen Union Defizitverfahren gegen Frankreich, Italien und fünf weitere Länder gebilligt. Das Gremium folgte damit einer Empfehlung der EU-Kommission aus dem vergangenen Monat. Neben Frankreich und Italien sind auch Belgien, Ungarn, Malta, Polen und die Slowakei betroffen. Gegen Rumänien ist zudem seit 2020 ein Verfahren anhängig, das nun weiterläuft. Ziel der Verfahren ist es, Staaten zu solider Haushaltsführung zu bringen. Im äußersten Fall drohen hohe Geldbußen. .