In einer Umfrage im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat fast ein Fünftel der Befragten von Ungleichbehandlungen bei Ämtern und Behörden berichtet. 19 Prozent gaben an, dort schlecht behandelt worden zu sein. Stark betroffen sind demnach Menschen mit familiärer Migrationsgeschichte (33 Prozent), mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten (30) und mit niedrigem sozioökonomischen Status (42). Ferda Ataman, Unabhängige Bundesbeauftragte für den Bereich, bemängelte, die Vorgaben des Gleichbehandlungsgesetzes gälten nicht für staatliche Stellen. .