Infrastrukturprobleme haben bei der Bahn offenbar ein Ausmaß angenommen, das einen geordneten Ablauf des Zugverkehrs kaum noch möglich macht. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung (SZ). Danach mussten die DB-Fahrpläne allein 2024 zwischen zwei und drei Millionen Mal geändert werden. Fahrpläne würden "nur noch geschätzt", zitiert die SZ ein Aufsichtsratsmitglied. Es gebe einen "Kontrollverlust" bei den Plänen. Unlängst hatte die Bahn mitgeteilt, dass im Juli die Pünktlichkeitsquote bei Fernzügen nur 62 Prozent betrug. .