Bei Ausschreitungen nach einem Anstieg der Benzinpreise in Angola sind 22 Menschen getötet worden. Unter den Toten sei auch ein Polizist, so Innenminister Manuel Homem. Knapp 200 Menschen seien verletzt worden. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben mehr als 1200 Menschen fest. In Luanda hatten wegen der angespannten Lage viele Geschäfte geschlossen, es kam zu Plünderungen. Laut lokaler Medien setzten Sicherheitskräfte Tränengas und Gummigeschosse ein. Die Regierung hatte entschieden, die stark subventionierten Benzinpreise von umgerechnet 28 auf 38 Cent anzuheben. .