Die EU hat neue Strafzölle auf Importe aus Russland und Belarus beschlossen. Sie betreffen stickstoffbasierte Düngemittel und weitere Agrarprodukte. Die Aufschläge sollen schrittweise ab Juli in Kraft treten. Sie werden zunächst bei 40 oder 45 Euro pro Tonne liegen und in den kommenden drei Jahren auf 315 oder 430 Euro pro Tonne steigen. Die EU will damit die Exporteinnahmen Russlands schmälern, das wegen des Angriffs auf die Ukraine von weiteren Sanktionen betroffen ist. Der europäische Bauernverband Copa-Cogeca hatte die geplanten Zölle scharf kritisiert. .