Das Berliner Theatertreffen ist eröffnet. Zum Auftakt wurde Katie Mitchells Inszenierung von "Bernarda Albas Haus" gezeigt. Die Produktion des Deutschen Schauspielhauses Hamburg handelt von patriarchaler Herrschaft, Unterdrückung und Widerstand. "Das Theatertreffen zeigt Jahr für Jahr, wie lebendig, wie politisch, wie mutig das deutschsprachige Theater heute ist und heute sein muss", sagte die scheidende Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) bei der Eröffnung: "Ich gehe mit dem Vertrauen, dass die Kunst weiterwächst." Das Theatertreffen zählt zu den großen Bühnenfestivals. Eine Jury lädt jährlich die ihrer Meinung nach zehn bemerkenswertesten Inszenierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Berlin ein. Zur 10er-Auswahl gehört in diesem Jahr auch die provokante und blutige Opernperformance "Sancta" der österreichischen Choreographin Florentina Holzinger. Auch das gemeinsame Stück "ja nichts ist ok" von Fabian Hinrichs und dem 2024 gestorbenen Volksbühnen-Intendanten René Pollesch wurde eingeladen. .