Der Wiesbadener Graphit-Spezialist SGL Carbon stutzt sein Karbonfaser-Geschäft nach anhaltenden Verluste zusammen. Die Sparte mit 870 Mitarbeitern solle auf den profitablen Kern reduziert werden, erklärte das Unternehmen. Wie viele Jobs wann wegfallen, sei noch offen. SGL Carbon zieht damit die Konsequenzen aus dem Einbruch der Nachfrage aus der Windindustrie. Die Erwartungen an die Karbonfaser "als Zukunftsmaterial für die Automobilindustrie haben sich nicht erfüllt", sagte SGL-Chef Andreas Klein. SGL hatte seit einem Jahr vergeblich einen Käufer für die Sparte gesucht. .