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       # taz.de -- Musikerin über Bewahren und Ankommen: „Ich schaffe mir meine eigene Kultur“
       
       > Elena Yaqubee kommt aus Afghanistan. Musikmachen hat sie auf der Flucht
       > gelernt. Sie will Traditionen wahren und sich neuen Herausforderungen
       > stellen.
       
   IMG Bild: Elena Yaqubee in einem traditionellen afghanischen Kleid. Sie trägt es immer bei ihren Konzerten
       
       taz: Frau Yaqubee, was ist Ihre früheste Erinnerung an Musik? 
       
       Elena Yaqubee: Ich komme aus Daikondi, einer sehr ländlichen Region im
       Zentrum Afghanistans. Dort lebt man ein sehr einfaches Leben, es gibt keine
       Einkaufsläden, keine Infrastruktur. Meine Aufgabe war es, zweimal täglich
       die Kühe zum Weiden auf die Berge zu lassen. Dort, in den Bergen, war ich
       allein. Ich habe immer gesungen, nur die Kühe konnten mir zuhören.
       
       taz: Wie alt waren Sie? 
       
       Yaqubee: Vermutlich neun Jahre alt.
       
       taz: Haben Ihre Eltern Ihnen vorgesungen? 
       
       Yaqubee: Meine Mutter hat viel für mich und meine Geschwister gesungen. Vor
       allem abends, wir saßen als Familie immer um eine Gaslampe, weil wir keinen
       Strom hatten. Wir haben Tee getrunken, uns wurden Lieder vorgesungen und
       Geschichten erzählt. Es war total gemütlich.
       
       taz: Wann haben Sie Afghanistan verlassen? 
       
       Yaqubee: 2015. Wir sind erst nach Kabul gezogen, weil sich meine Eltern
       dort ein besseres Leben erhofft hatten. Dort konnten wir zu Schule gehen,
       aber es war sehr unsicher. Es gab regelmäßig Explosionen, man wusste nie,
       ob man lebend nach Hause kommt. Das war zu dem Zeitpunkt, als die
       Amerikaner noch in Afghanistan waren. [1][Aber die Situation in Afghanistan
       wurde nicht besser]. Wir wollten keine Angst mehr haben.
       
       taz: Also sind Sie nach Iran geflohen. 
       
       Yaqubee: In einen Vorort von Teheran, genau. Wir wollten nach Europa, aber
       wir hatten nicht genug Geld. Deshalb haben wir als Geschwister die
       Entscheidung getroffen, dass unsere Eltern und unser jüngster Bruder nach
       Europa gehen und wir im Iran bleiben und arbeiten.
       
       taz: Wie alt waren Sie, als Ihre Eltern nach Europa zogen? 
       
       Yaqubee: Ich war 16. Meine Brüder und ich hatten keine Papiere, wir waren
       illegale Flüchtlinge. Deshalb hatten wir große Angst vor der Polizei.
       [2][Afghanische Flüchtlinge werden im Iran] wirklich furchtbar behandelt.
       Wir hatten überhaupt keine Rechte. Ein Leben ohne Rechte ist hart. Aber
       Teheran war der Ort, an dem ich anfing, Musik zu machen.
       
       taz: Über eine NGO? 
       
       Yaqubee: Genau. In Teheran gab es eine NGO für Geflüchtete, die Musik- und
       Kunstprojekte angeboten hat. Ich habe dort zum ersten Mal Gitarre gespielt,
       erste Stimmübungen gemacht. Das war eine unglaubliche Stimulation für mich,
       ich konnte mich zum ersten Mal in meinem Leben ausprobieren. Es war
       wunderschön. Das hat wirklich mein Leben verändert.
       
       taz: Trotzdem sind Sie weitergeflohen. 
       
       Yaqubee: Ja. Ich hatte große Angst vor der Flucht. Aber im Iran hatten wir
       als afghanische Flüchtlinge einfach keine Perspektiven. Unsere Eltern haben
       uns Geld geschickt, damit wir nach Europa können. Wenn du illegal nach
       Europa fliehst, hast du zwei Optionen: entweder du schaffst es, oder du
       stirbst bei dem Versuch.
       
       taz: Wie sind Sie geflohen? 
       
       Yaqubee: Wir haben uns einer Gruppe angeschlossen. Es ist sicherer, als
       Gruppe zu fliehen. Wir wurden mehrmals festgenommen, sowohl von der
       iranischen, als auch von der türkischen Grenzpolizei. Auf uns wurde
       geschossen, wir mussten viel wegrennen. Die Flucht war sehr lang. Erst
       durch die Berge, dann mit fünfzig anderen Menschen in einem Lkw nach
       Ankara. In Ankara waren wir einen Monat lang in der Wohnung eines
       Schleusers versteckt, wir konnten sie nicht verlassen. Es hat sich
       angefühlt wie ein Gefängnis. Wir haben viele schlechte Erfahrungen mit
       Schleusern gemacht, wir wurden bestohlen und alleingelassen.
       
       taz: Und dann? 
       
       Yaqubee: Über Istanbul sind wir dann mit einem Schlauchboot nach
       Griechenland. Ich erinnere mich noch ganz genau: Es war fünf Uhr morgens,
       die Sonne ging gerade auf, als wir Lesbos erreichten. Es war so symbolisch:
       die Sonne geht auf und wir haben es nach Europa geschafft. Wir mussten alle
       weinen. Vor Freude. Damals wussten wir noch nicht, [3][wie hart das Leben
       in Moria ist].
       
       taz: Wie haben Sie in dem Flüchtlingslager Moria gelebt? 
       
       Yauqbee: Als wir ankamen, sagten die Menschen zu uns: „Welcome to the hell
       of Moria.“ Wir wurden auf dem Camp uns selbst überlassen. Ich habe zehn
       Tage lang auf der Straße geschlafen, weil man uns kein Zelt gegeben hat.
       Man musste sich für alles stundenlang anstellen: für das Essen, für die
       Toiletten, für bürokratische Dinge. Damit habe ich meine Tage gefüllt: mit
       Anstehen. Einmal ist ein Kleinkind gestorben, weil in einem Zelt Feuer
       ausgebrochen ist. Viele Menschen haben sich selbst umgebracht, weil die
       Lage so hoffnungslos war. Gleichzeitig gab es auch wunderschöne Seiten.
       
       taz: Was denn zum Beispiel? 
       
       Yaqubee: Es gab einen riesigen selbst organisierten Markt mit frischem Brot
       und Essen aus unterschiedlichen Ländern. Es gab eine niederländische NGO,
       die Konzerte organisiert hat, da konnte ich weiter Gitarre lernen.
       
       taz: Es waren also NGOs für Geflüchtete, die Ihnen das Musikmachen
       beigebracht haben. 
       
       Yaqubee: Ja, ich habe quasi auf der Flucht gelernt, Musik zu machen. Als
       ich in Osnabrück in einem Wohnheim für Geflüchtete gelebt habe, bin ich
       immer in den benachbarten Wald, um in Ruhe singen zu können. Das war im
       August 2021, als die Taliban Afghanistan übernommen haben. Ich habe [4][ein
       Lied über die afghanischen Frauen geschrieben], als unmittelbare Reaktion
       auf die Machtergreifung der Taliban. Das Lied heißt „Whirling“, weil es um
       Frauen geht, die frei sind, sich frei bewegen können. Die ihren blauen
       Schal, der sehr bedeutsam für uns ist, um sich herumwirbeln. Ich habe
       dieses Trauma in Kunst gesteckt. Jetzt trete ich mit diesem Lied als
       Musikerin auf und bewerbe mich hier auf Musikhochschulen. Es ist so
       verrückt.
       
       taz: Wie geht es Ihnen damit, als afghanische Frau Musik zu machen? In
       Afghanistan ist Musik für Frauen verboten. 
       
       Yaqubee: Nicht nur für Frauen, für alle. Das ist das Interessante und
       Schmerzhafte für mich. Die Taliban sind gegen jede Form von Kunst. Sie
       haben alle Instrumente verbrannt, alle Musiker*innen sind geflohen. Es
       gibt überhaupt keine Musik mehr in Afghanistan. Keine Konzerte, kein
       Theater, keine Museen. Deshalb ist es so wichtig, die afghanische Kultur zu
       zeigen. Wenn wir nicht aufpassen, geht so viel kulturelles Wissen verloren.
       Musik zu machen, ist für mich eine Form des Widerstands.
       
       taz: Und vor der Machtergreifung der Taliban? Gab es da viel Musik in Ihrer
       Kindheit? 
       
       Yaqubee: Ja, schon. Damals gab es noch Musik. Als die Amerikaner da waren,
       konnte man noch alles machen. Aber … ich habe immer die Taliban für alles
       verantwortlich gemacht. Jetzt merke ich, dass das Problem nicht nur die
       Taliban, sondern auch die Amerikaner waren.
       
       taz: Was meinen Sie damit? 
       
       Yaqubee: Die Amerikaner waren zwanzig Jahre lang in Afghanistan. Wir
       dachten wirklich, dass sie uns Freiheit bringen würden oder zumindest
       Frieden. Aber das ist nicht passiert. Das ist meine Erfahrung mit
       westlicher Politik: Man kann ihr nicht vertrauen.
       
       taz: Können Ihre Eltern verstehen, dass Sie jetzt Musikerin sind? 
       
       Yaqubee: Das ist schwer zu verstehen für sie. Ich bin eine freie Frau, ich
       habe große Träume. Das ist so weit entfernt von der Lebensrealität meiner
       Eltern. Mein Vater ist sehr stumm, er drückt sich nicht aus, teilt sich
       nicht mit. Deshalb ist es ihm nicht möglich, mich zu unterstützen. Aber ich
       kann sehen, dass er Musik liebt. Er hat mich einmal mitgenommen auf ein
       afghanisches Konzert.
       
       taz: Und Ihre Mutter? 
       
       Yaqubee: Sie ist sehr religiös. Es ist nicht einfach für sie zu sehen, dass
       ich so anders lebe. Sie hat das Gefühl, dass ich meine Kultur, meine
       Religion vergesse. Dass ich westlich werde.
       
       taz: Und, stimmt das? 
       
       Yaqubee: Nein. Ich nehme die Schönheit der afghanischen Kultur und
       kombiniere sie mit anderen Einflüssen. Auf Konzerten versuche ich die
       verschiedenen Arten Musik aus den 34 afghanischen Provinzen darzustellen.
       Mir ist erst hier klar geworden, wie wunderschön, reich und vielfältig die
       afghanische Kultur ist. Vieles entdecke ich jetzt erst. Doch es wird alles
       überschattet von der Dunkelheit in dem Land. Wir sind Hazara, eine
       verfolgte schiitische Minderheit in Afghanistan. Unsere Gesichter sehen
       anders aus, ein bisschen asiatischer. Ich habe viel Diskriminierung
       deswegen erfahren. Es ist sehr schmerzhaft eine Hazara aus Afghanistan zu
       sein.
       
       taz: Ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht ist, sich zwischen zwei
       Kulturen zu bewegen. 
       
       Yaqubee: Ich weiß nicht mehr genau, wo ich hingehöre. Manchmal fällt es mir
       schwer, mich anzupassen. Ich habe das Gefühl, dass ich, wenn ich mich
       verändere, von meinen Menschen nicht mehr akzeptiert werde. Aber wenn ich
       der afghanischen Kultur treu bleibe, werde ich in Deutschland nicht
       akzeptiert. Ich befinde mich also irgendwie dazwischen. Und manchmal bin
       ich deswegen wirklich verwirrt. Das ist, glaube ich, der Konflikt, mit dem
       alle jungen Menschen zu kämpfen haben, die nach Europa kommen. Aber ich
       versuche wirklich, mein Gleichgewicht zwischen beiden zu finden. Okay, ich
       komme aus Afghanistan: Meine Familie und ich sind dort geboren. Aber jetzt
       lebe ich in Deutschland. Ich muss beide Kulturen miteinander verbinden,
       sonst werde ich mich verlieren, sonst werde ich leiden. Wie gesagt, ich
       wähle das Beste aus meiner Kultur und das Beste aus dieser Kultur aus. Und
       ich schaffe mir meine eigene Kultur, die mich auf eine bestimmte Art und
       Weise repräsentiert. Aber das braucht Zeit.
       
       taz: Fühlen Sie sich in Deutschland willkommen? 
       
       Yaqubee: Ich wusste nicht, dass es in Deutschland so große rechte Parteien
       gibt. Nicht nur in Deutschland, eigentlich überall in der Welt. Es macht
       mich traurig. Wo ich auch hingehe, treffe ich auf Menschen, die finden,
       dass ich keine Rechte haben sollte. Als Geflüchtete bist du nie sicher. Je
       nach Regierung können sich Gesetze ändern. Ich habe da kein Vertrauen. Man
       wird nie wirklich akzeptiert. Vielleicht heißt es schon morgen: Alle
       Afghanen werden abgeschoben. Aber die meisten Menschen sind sehr freundlich
       und hilfsbereit. Der deutsche Staat hat mir Sprachkurse ermöglicht und eine
       Wohnung. Es ist toll, so viel Unterstützung zu bekommen. Ich werde meistens
       respektiert. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich selten ein
       Kopftuch trage. Meine Mutter macht andere Erfahrungen.
       
       taz: Tragen Sie manchmal ein Kopftuch? 
       
       Yaqubee: Ja, manchmal. Ich mag es. Aber eben als freie Entscheidung.
       
       taz: Haben Sie viele Freund*innen in Deutschland? 
       
       Yaqubee: Leider überhaupt nicht. Ich weiß nicht warum. In Griechenland und
       im Iran ist es mir so leicht gefallen, neue Menschen kennenzulernen. Aber
       in Deutschland ist es schwer. Ich war sehr depressiv, als ich nach
       Deutschland gekommen bin, meine Ankunft hier war nicht so einfach. Manchmal
       fühle ich mich einsam. Ich arbeite als Verkäuferin, auf der Arbeit kann ich
       mein Deutsch verbessern. Und ich habe meinen Freund. Aber mir fehlen
       Freundinnen.
       
       taz: Wo leben Ihre Eltern jetzt? 
       
       Yaqubee: Meine Eltern und mein Bruder wollten nach Schweden, aber sie
       wurden von der dänischen Grenzpolizei verhaftet. Das war eine sehr
       traumatische Erfahrung für sie. Sie sind dann erst nach Braunschweig und
       dann nach Bremen, dort haben sie Kirchenasyl bekommen. Sie haben zwei Jahre
       lang in einer Kirche gelebt, bis sie Asyl beantragen konnten. Mittlerweile
       leben sie auch in Hannover.
       
       taz: Wie kommen sie dort zurecht? 
       
       Yaqubee: Meine jüngeren Brüder gehen zur Schule, meine Mutter versucht,
       Deutsch zu lernen. Es fällt ihr schwer, sie ist Analphabetin. Mein Vater
       ist 61 Jahre alt. Es ist nicht einfach, in dem Alter in einer anderen
       Kultur anzukommen. Aber sie geben ihr Bestes. Ihr Leben war so hart, ihr
       Geist ist schwach und müde geworden. Mein Vater ist wie ein kleines Kind.
       Er verlässt die Wohnung nicht, weil er Angst hat. Er spricht kein Deutsch,
       er fühlt sich so ignoriert und isoliert von der Welt um ihn herum.
       Geflüchtete fliehen für die Zukunft ihrer Kinder. Um ihr Leben zu retten,
       um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Dabei opfern sie sich selbst.
       Das ist total hart zu sehen.
       
       taz: Haben Sie noch Familie oder Freund*innen in Afghanistan? 
       
       Yaqubee: Ja, meine Cousinen zum Beispiel.
       
       taz: Haben Sie viel Kontakt? 
       
       Yaqubee: Ja, übers Internet. Ich habe sie mit Menschen connectet, die
       Online-Unterricht für afghanische Mädchen anbieten. Es gibt einige NGOs,
       die das machen. Übers Video. Sie haben natürlich nie ihre Kamera an und
       erzählen nichts über sich, um sicher zu bleiben. Aber sie bekommen ein
       bisschen Bildung. Ich würde sie gerne mehr unterstützen, ihnen Geld
       schicken und so. Am liebsten würde ich sie nach Deutschland holen, aber es
       ist zurzeit nicht einfach, nach Europa zu fliehen. Ich habe so viele
       Möglichkeiten, ich bin frei und sie sind es nicht. Ich schäme mich oft
       dafür.
       
       taz: Was meinen Sie damit? 
       
       Yaqubee: Manchmal fühle ich mich schlecht dafür, in Deutschland zu leben.
       Frauen in Afghanistan leiden so viel, das haben sie nicht verdient. Warum
       sollte mein Leben besser sein als ihres? Wir sind doch alle gleich viel
       wert. Alle Frauen sollten freie Entscheidungen treffen und würdevoll leben
       können.
       
       taz: Würden Sie denn gerne eines Tages nach Afghanistan zurückkehren
       wollen? 
       
       Yaqubee: Ehrlich gesagt … vermutlich möchte eine deutsche Zeitung so etwas
       nicht drucken. Aber ich bin wirklich enttäuscht von dem Westen. Ich dachte
       immer, dass es hier Freiheit und gleiche Rechte für alle gibt. Und
       natürlich habt ihr hier viele Rechte. Aber ich merke immer mehr, dass
       hinter den Kulissen so viel Schlechtes passiert. Ich lerne erst jetzt, wie
       sehr der Westen an den Kriegen im Osten beteiligt war. Ihr könntet wirklich
       helfen. Ihr hättet die Möglichkeit dazu, aber ihr wollt nicht helfen. Weil
       der Westen mitverantwortlich dafür ist, dass diese Konflikte in der Welt
       entstanden sind. Die USA zum Beispiel … sie haben gesagt, sie wollen uns
       retten, aber eigentlich töten sie uns. Ich habe letztens eine Rede von
       Herrn Merz gehört, die mich so wütend gemacht hat. Ich habe ehrlich gesagt
       keine Lust, hier zu bleiben, manchmal möchte ich einfach zurück nach
       Afghanistan. Auch wenn ich dort nicht sicher bin. In letzter Zeit bin ich
       einfach so enttäuscht von dem, wie das Leben so läuft.
       
       taz: Wo sind Sie zu Hause? In Deutschland? In Afghanistan? 
       
       Yaqubee: Seit ich Afghanistan verlassen habe, habe ich nach einem Zuhause
       gesucht. Ich habe jahrelang nach einem Ort gesucht, an dem ich mich sicher
       fühlen und ankommen kann. Aber ich habe diesen Ort noch nicht gefunden.
       Obwohl ich in Deutschland sicher bin, bin ich hier nicht zu Hause … Ich
       weiß nicht, es ist schwer zu erklären. Ich habe kein Zuhause.
       
       19 Apr 2026
       
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