# taz.de -- Neues Linksbündnis in den Niederlanden: Grün-roter Honeymoon
> In den Niederlanden fusionieren Sozialdemokraten und GroenLinks zu einer
> neuen Partei. Nicht alle haben bei Progressief Nederland ein gutes
> Gefühl.
IMG Bild: „Und damit ist die Fusion ein Fakt“: Jubel bei der Abstimmung auf dem Pro-Gründungskongress am Samstag, in der Mitte Parteichef Klaver
Der Samstagnachmittag hat gerade begonnen, als im Kongresszentrum
Brabanthallen Geschichte geschrieben wird. Zum letzten Mal erheben sich die
anwesenden Mitglieder der Partij van de Arbeid, um die Internationale
anzustimmen. Nach 80 Jahren tragen die Sozialdemokrat*innen, viele von
ihnen selbst nicht mehr die Jüngsten, ihre Partei mit dem alten Streitlied
zu Grabe. Die Stimmen sind eher zaghaft als schmetternd, wie das bei der
PvdA meist ist, und der Text wird auf Bildschirmen eingespielt, doch die
Ergriffenheit steht in vielen Gesichtern. Hier und da reckt sogar jemand
die linke Faust in die abgedunkelte Riesen-Halle.
Nicht nur die Genoss*innen halten an diesem 13. Juni dort ihren letzten
Kongress ab. Im gleichen Saal, auf der gleichen Bühne, tut parallel die
Partei GroenLinks das Gleiche. Die beiden linken Oppositionsparteien haben
seit 2021 immer enger zusammengearbeitet: Es gab gemeinsame Wahlprogramme
und -listen, die Abgeordneten taten sich in rot-grünen Fraktionen zusammen,
die Basis erhielt eine Doppel-Mitgliedschaft. Vor einem Jahr stimmten die
Mitglieder beider Parteien für eine Fusion, die nun zum Greifen nahe ist.
Die letzten, getrennten Kongresse von PvdA und GroenLinks sollen in wenigen
Stunden in den ersten, gemeinsamen von Progressief Nederland münden,
abgekürzt „Pro“.
Im Rahmen der beständigen Strategiesuche linker Parteien Europas springt
dieser Ansatz ins Auge. Grüne pendeln zwischen fundamentalistischen und
Realo-Positionen, sozialdemokratische zwischen neoliberalen Zugeständnissen
und einer Rückbesinnung auf traditionelle Inhalte. Einem vergleichbaren
Schulterschluss am nächsten kam das französische Wahlbündnis Nouveau Front
populaire, das sich nach seinem überraschenden Erfolg bei den
Parlamentswahlen 2024 freilich schnell wieder zerstritt. In den
Niederlanden speist sich die rot-grüne Fusion aus zwei Quellen: der
Ernüchterung über meist enttäuschende Wahlergebnisse und dem Entschluss,
dem fortschreitenden Rechtsruck mit vereinten Kräften entgegenzutreten.
## Am Merch-Stand: Sportsocken, Kochschürze, Biergläser
Das Foyer der Brabanthallen in Den Bosch gleicht einem Bienenkorb.
Initiativen für Basiseinkommen oder Ökosozialist*innen verteilen
Flugblätter, es gibt einen Büchermarkt, eine Musikbühne und ein Riesenrad,
Stände mit Essen und Merchandising: Ein Fußballtrikot ist für 25 Euro zu
haben, Sportsocken für 13 Euro, die Kochschürze kostet 17 Euro, 7,50 Euro
ein Bierglas. Aus dem ganzen Land sind Teilnehmer*innen gekommen. Anne
de Bruin, eine pensionierte Lehrerin aus Medemblik im Norden, Fokke Ypma,
ein ehemaliger Landschaftsarchitekt, aus Breda im Süden. Beide haben sich
auf dem kurzen Weg vom Bahnhof zur Messehalle kennengelernt.
Beide befürworten die Fusion. Anne de Bruin, die zur Feier des Tages einen
roten Rock, grüne Jacke und Schuhe und eine rote Fliege trägt, ist seit der
Gründung vor gut 35 Jahren GroenLinks-Mitglied. „Langfristig brauchen wir
keinen freien Markt, der desaströs für die Gesellschaft ist, sondern
Sozialdemokratie. Und wenn wir den Planeten weiter so behandeln, zahlen wir
alle die Rechnung dafür“, erläutert sie und nennt mit den Themen soziale
Gerechtigkeit und Ökologie genau die beiden Pfeiler, auf denen auch die
Parteispitzen das gemeinsame Projekt aufgebaut haben.
Fokke Ypma, ebenfalls pensioniert, wurde mit 18 Jahren PvdA-Mitglied, und
erlebte in den 1970er Jahren die Zeit des legendären Premierministers Joop
Den Uyl, die seither in den Niederlanden als Maßstab einer entschlossenen,
dezidiert linken Sozialdemokratie gilt. „Ich schätze ihn noch immer sehr“,
betont Ypma, der später zu GroenLinks wechselte. Auch Ypma wendet sich
gegen die immer deutlichere Dominanz des Markts, „die hat furchtbar viel
zerstört“, und die Misere durch den Abbau des Sozialstaats. Zugleich sorgt
er sich über „antidemokratische Kräfte der extremen Rechten“, für die die
vermeintliche Flüchtlingskrise ein politisches Geschäftsmodell sei.
## Das Gebot der Stunde
Die Kräfte bündeln – das halten beide unter diesen Umständen für das Gebot
der Stunde. Und obwohl der Wähler*innen-Anteil linker Parteien in den
Niederlanden seit der Jahrtausendwende drastisch abgenommen und die Rechte
zugleich stark zugelegt hat, rät Ypma der neuen Partei mit verschmitztem
Blick zur Offensive: „Schluss mit der Scham! Wir sollten schamlos links
sein!“ De Bruin hat dagegen nichts einzuwenden, merkt aber an: „Wir
sollten, ausgehend von unseren Idealen, langsam aufbauen, und nicht direkt
rufen, dass wir Premier werden.“
Genau mit dieser Forderung nahm das rot-grüne Projekt vor drei Jahren Fahrt
auf. Im Juli 2023 fiel das letzte Kabinett des heutigen
Nato-Generalsekretärs Mark Rutte über einen [1][Streit um den
Familiennachzug] auseinander, den dieser selbst vom Zaun gebrochen hatte.
Die anstehenden Neuwahlen erzeugten eine Dynamik, die bis nach Brüssel
reichte. Wenig später nämlich kündigte Frans Timmermans, hoch angesehener
Vize-Präsident der EU-Kommission und [2][das Gesicht des Green Deal], das
ein klimaneutrales Europa bis 2050 zum Ziel hatte, seinen Abschied an, um
nach Den Haag zurückzukehren: als Spitzenkandidat der ersten gemeinsamen
Wahlliste von PvdA und GroenLinks, die auch ein erster Stimmungstest war
für die nun drei Jahre später vollzogene Fusion der Parteien.
Ende August 2023 küren ihn die Mitglieder in einer Abstimmung offiziell zum
Spitzenkandidaten. Am selben Abend wird Timmermans in einer ehemaligen
Zigarettenfabrik in Den Haag präsentiert. Spannung und Vorfreude sind
beinahe mit Händen zu greifen. Eine vergleichbare Aufbruchsstimmung gab es
schon lange nicht in der parlamentarischen Linken der Niederlande, obschon
sie seit Jahren genau davon träumt. Der „linke Frühling“ wurde oft
beschworen und trat doch nie ein. Welche Krisen das Land im 21. Jahrhundert
auch erschütterten, die Wähler*innen reagierten meist mit einem stetigen
Hang nach rechts.
Und dann ist da Timmermans, ein Roter mit enormer grüner Reputation. Ein
kahlköpfiger Mann mit eisgrauem Bart, damals 62 Jahre alt, über dessen
Gewichtszunahme in seiner Brüsseler Zeit der rechte, EU-kritische Teil der
niederländischen Öffentlichkeit beißenden Spott treibt. „Macht ist kein
schmutziges Wort, sondern ein Instrument, um für die Menschen, die einen
brauchen, das Nötige zu tun“, ruft er im August 2023, und die Anwesenden
jubeln ihm zu wie einem Erlöser. Als sein Wagen später vom Gelände fährt,
hängt eine warme Abendsonne über dem Szenario – und doch hat das Ganze
etwas von „Dem Morgenrot-Grün entgegen“.
## Der Saal vor Timmermans: still
Gut zwei Jahre später, am 29. Oktober 2025, steht Timmermans wieder auf
einer Bühne vor seinem Anhang. Er hat abgenommen, der Rauschebart ist
geschoren, der Saal vor ihm: still. Eine passende musikalische Untermalung
wäre nun vielleicht „The Thrill Is Gone“, von B.B. King. Hinter dem
Spitzenkandidaten prangt das Wahl-Motto „Zusammen vorwärts“, doch
tatsächlich geht es rückwärts: 20 Sitze und damit fünf weniger als bei der
ersten Wahl mit einer gemeinsamen Liste 2023. Für den Wahlsieg reichte das
nicht. Hinter den liberalen D66, der rechtspopulistischen PVV und der
liberal-rechten VVD lag das Bündnis mit 12,8 Prozent nur auf dem vierten
Platz.
Timmermans steht bedröppelt da, das Mikro in der Linken. „Es ist klar, dass
ich, aus welchen Gründen auch immer, die Leute nicht habe überzeugen
können, uns zu wählen“, hebt er an. „Also ist es Zeit, dass ich einen
Schritt zurücktrete und die Leitung unserer Bewegung an die nächste
Generation übergebe. Ich nehme heute Abend Abschied als euer Parteichef.
Mit Schmerz im Herzen.“ Wenig später beerbt ihn der bisherige
Stellvertreter Jesse Klaver, zuvor GroenLinks-Chef.
Klaver wird später sagen, dass ihm die Niederlage gehörig zugesetzt, er
aber am Projekt der Fusion nie gezweifelt habe. „Wir werden eine Bewegung
aufbauen, die größer ist als je zuvor“, zitiert ihn die linke Tageszeitung
Volkskrant am Samstag. Doch nicht nur die bisher enttäuschenden
Wahlergebnisse mit einer gemeinsamen Wahlliste sorgen bei diesem Projekt
für Misstöne. Die Milieus, aus denen die angestrebte breite progressive
Partei geschmiedet werden soll, fremdeln gehörig miteinander. Dem
Pro-Fusions-Votum 2025 zum Trotz.
## Die Sozialdemokraten fürchten „Verwässerung“ ihrer Politik
Gerade auf PvdA-Seite fürchtet man um eine Verwässerung des
sozial-ökonomischen Kerngeschäfts. Von einer „GroenLinks-ifizierung“
spricht der Politologe Matthijs Rooduijn kurz vor dem Fusions-Kongress in
der rechten Tageszeitung Telegraaf und meint damit: „eine kosmopolitische,
progressive Basis, die stark an die klassischen GroenLinks-Wähler*innen
erinnert“. Mehrere Partei-Prominente wie der ehemalige PvdA-Chef Ad Melkert
und Hans Spekman, langjähriger Vorsitzender, warnen vor einer überstürzten
Fusion.
Die Kluft zwischen der traditionell sozialdemokratischen und der
aktivistischer geprägten Kultur gerade junger GroenLinks-Mitglieder wird
schmerzhaft sichtbar, als die gemeinsame Parlaments-Fraktion im Sommer 2025
ein vollständiges Waffen-Embargo gegen Israel fordert. Es folgen empörte
Austritte einiger bekannter Namen aus der PvdA. Rob Oudkerk, ein bekannter
Amsterdamer Kommunalpolitiker und Ex-Abgeordneter, will als nächsten
Schritt eine neue, sozialdemokratische Partei gründen.
## „Taktisch dumm“
Auch der Amsterdamer Film-Regisseur Eddy Terstall ist ein Kritiker der
Fusion. „Unvereinbar, was das Menschenbild betrifft, und taktisch dumm“,
bilanziert er, als die taz ihn zwei Tage vor dem großen Kongress-Showdown
spricht. 25 Jahre am Stück war er PvdA-Mitglied, „ich bekam sogar eine
Anstecknadel“. Nun nennt er sich „einen schwebenden Wähler“, der sein
politisches Zuhause verloren habe. Das Unbehagen in manchen
sozialdemokratischen Kreisen erklärt er so: „GroenLinks ist ein bisschen
radical chic, sie haben ihren Anhang in gut situierten weißen Vierteln, es
ist eine Art not-in-my-backyard-Linke, was der Reputation der
Sozialdemokratie nicht guttut.“
Wie viele klassiche PvdA-Personen ist Terstall familiär entsprechend
geprägt: der Stiefvater Deutscher, „ein überzeugter SPDler“, die Mutter aus
einem kommunistischen Arbeiterviertel. Heute dagegen sei die Gruppe linker
Wähler*innen nur sehr klein: „Zusammen kommen sie auf ein Viertel der
Stimmen – zu wenig, um irgendeinen politischen Einfluss zu haben“. Bei den
letzten Parlamentswahlen 2025 zeigt sich dieser Trend drastisch: gerade
einmal 26 von 150 Sitzen entfallen auf links-progressive Parteien, 49
dagegen auf bürgerlich und extreme Rechte. Zählt man die Regierungspartei
VVD hinzu, sind es gar 71.
Terstall zieht aus diesem dürftigen Abschneiden seine Konsequenzen: „Sie
sagen: Eins plus eins ergibt zweieinhalb, aber ich sage: Es ergibt
anderthalb.“ Also Minus statt Plus durch eine Bündelung der Kräfte? Ja,
meint Terstall. Seiner Meinung nach liege das „an der Abneigung der Mitte
gegen GroenLinks. Gegenüber der PvdA gibt es das nicht“.
## Ein letztes Mal Protest
Auch auf dem Kongress in Den Bosch regt sich ein letztes Mal Protest. Die
Mitgliederversammlung am Mittag, begonnen mit der Internationalen, endet
mit einem freien Mikrofon für kurze Ansprachen. Bei den vom Telefon
abgelesenen Beiträgen einiger junger ökologischer Sozialisten verlassen
alte Mitglieder die Halle. Dann fordert ein Mann in einem T-Shirt, das an
[3][die PvdA-Koryphäe, den ehemaligen Premierminister Joop den Uyl],
erinnert: „Stimmt gegen die Fusion!“ Ein anderer Mann, der sich als Piet
Jeuken aus dem nahegelegenen Helmond vorstellt, ist versöhnlicher: „Ich
nehme heute nach 53 Jahren Abschied von der PvdA. Ich tue das aus voller
Überzeugung, aber es ist wichtig, dass wir von den normalen Menschen auch
weiterhin erkannt werden.“
In der Mittagspause nimmt die breite Bewegung, von der nicht nur der
zukünftige Parteichef Klaver träumt, lebhaft Gestalt an. Rote und Grüne
stehen gut gelaunt mit Kaffee und Fritten auf einem mit Bastmatten
umzäunten Innenhof und trotzen dem ganz und gar nicht sommerlich-warmen
Wind. Liva Francken, eine 24-jährige Studentin, gekleidet im lila T-Shirt
der GroenLinks-Jugendorganisation DWARS, blickt vorfreudig auf den
Höhepunkt des Tages: „Jetzt muss es passieren! Es ist Zeit für die Fusion.
Wir haben uns so dafür eingesetzt.“ In einer halben Stunde soll die
Abstimmung beginnen.
Auch Francken räumt ein, dass die Zusammenarbeit mit den
Sozialdemokrat*innen anfangs ungewohnt war. „Weil wir uns nicht
sonderlich gut kannten. Anfangs hatte ich Zweifel, aber die haben sich
schnell verzogen.“ Sechs Jahre lang war sie bei der Groninger
DWARS-Abteilung, deren Sekretärin sie heute ist. Die Anreise aus dem Norden
war lang, abends wird sie mit ihrer Gruppe in Den Bosch noch die Fusion
feiern. Einen Wunsch äußert sie noch: „Ich hoffe, dass wir grün bleiben“,
sagt sie auf die Frage, welcher Fraktion sich die neue Pro-Partei im
Europaparlament künftig anschließen solle. Im September soll darüber
diskutiert werden. Das Ergebnis könnte durchaus Signalwirkung über die
Niederlande hinaus haben.
## Die Gewerkschaften klettern mit ins Boot
Wenig später ist alles für den großen Moment bereitet. Ausgerechnet der
Fusions-Skeptiker Hans Spekman erscheint auf der Bühne, in einem
kurzärmeligen roten Hemd. Als neuer Chef des Gewerkschaftsdachverbands trat
er in den letzten Wochen sogleich in Erscheinung gegen die geplanten
Sozialkürzungen der derzeitigen Mitte-rechts-Regierung in Den Haag: „Ab
heute bin ich Pro-Mitglied“, verkündet Spekman und schwört seine neuen
Parteigenoss*innen in der inzwischen restlos vollen Halle auf den
„enormen Kampf“ ein, den es gemeinsam zu führen gelte. „Jesse, zusammen
werden wir gewinnen.“
Für die Abstimmung, die über einen Inlog-Code per Mobiltelefon stattfindet,
haben die Mitglieder zehn Minuten Zeit. Ein Countdown für die letzten zehn
Sekunden, dann erscheint das Ergebnis: 96 Prozent der Grünen, gar 97 der
Roten besiegeln, dass sie gemeinsam weiter durch ihr politisches Leben
gehen wollen. Die ganze riesige Halle erhebt sich, es gibt stehende
Ovationen, Menschen fallen sich in die Arme. „Und damit ist die Fusion ein
Fakt“, beschließt die Moderatorin, die Interims-Vorsitzenden der soeben
aufgelösten Parteien jubilieren: „Wir schreiben Geschichte. Die Zukunft
beginnt heute.“ Ein speziell für den Anlass geschnittener, enthusiastischer
Kurzfilm säuselt: „Willkommen zu Hause, bei Progressief Nederland!“
Und dann, natürlich, muss Jesse Klaver noch ran. Über einen Laufsteg
gelangt er in die Mitte der Halle. Mit wenigen Sätzen skizziert er dort,
was „progressive Niederlande“ für ihn bedeuten: „Ein Land, in dem man sich
nicht mehr entscheiden muss, ob man Einkaufen oder zum Zahnarzt geht. In
dem es ausreichend bezahlbaren Wohnraum gibt und niemand nachts wegen der
Miete wachliegt. In dem Frauen genauso viel wie Männer verdienen. In dem
die [4][Gewässer nicht mit PFAS verschmutzt sind] und die extreme Rechte
keinen Zentimeter Raum bekommt. Während andere sich abspalten, haben wir
die Kräfte gebündelt.“
Ob dies genug ist, wird sich bald zeigen. In aktuellen Umfragen liegt Pro
mit leichten Gewinnen tatsächlich an der Spitze. Doch Standing Ovations des
eigenen Anhangs in den Brabanthallen von Den Bosch sagen noch nichts
darüber aus, ob die neue Partei auch Stimmen gewinnen kann, die mehr wären
als die Summe ihrer Teile.
14 Jun 2026
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DIR Tobias Müller
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