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       # taz.de -- Christliche Influencer: Beistand vom Herrn und Nähe zur AfD
       
       > So mancher Christfluencer mischt religiöse Symbolik teils mit
       > Verschwörungstheorien – und sucht gezielt Kontakt zur AfD. Was der
       > Verfassungsschutz dazu sagt.
       
   IMG Bild: Hat Christfluencer im Blick: der Bundesverfassungsschutz in Köln
       
       dpa | Das Bundesamt für [1][Verfassungsschutz] hat Akteure und
       Gruppierungen im Blick, die mit christlich-religiösem Anstrich
       extremistische Ideologie zu verbreiten suchen. Wie die Bundesregierung in
       einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen ausführt,
       greifen diese „im Zuge ihrer Agitation (pseudo-)christliche Motive und
       Diskurse“ auf und adaptierten diese, „um insbesondere Äußerungen oder
       Verhaltensweisen, die gegen einzelne gesellschaftliche Gruppen gerichtet
       sind, sowie in Teilen extremistische Verschwörungserzählungen ideologisch
       zu untermauern“. Insofern richte sich ihr Handeln gegen die freiheitliche
       demokratische Grundordnung.
       
       Einzelne dieser Akteure seien in sozialen Medien als Influencerinnen und
       Influencer aktiv. In der Antwort der Bundesregierung heißt es, teilweise
       seien in diesem Personenkreis „Kontakte und Vernetzungsbestrebungen in
       politische Milieus im In- und Ausland wie gegenüber Mitgliedern der Partei
       Alternative für Deutschland (AfD)“ festzustellen.
       
       ## Grünen-Politikerin sieht kein Problem mit den Großkirchen – im Gegenteil
       
       [2][Rechtsextreme Akteure] nutzten religiös aufgeladene Bilder und
       Erzählungen, um speziell junge Menschen zu ködern, wie nun auch die
       Bundesregierung bestätigt habe, sagt die Grünen-Innenpolitikerin, Marlene
       Schönberger. „Sogenannte [3][Christfluencer] mit Bezügen zur AfD und der
       MAGA-Bewegung verschmelzen rechtsextreme Ideologie, christlich aufgeladene
       Symbolik und Verschwörungstheorien.“
       
       Lamya Kaddor, Beauftragte der Grünen-Fraktion für Religionspolitik, sagt,
       vor dem Hintergrund der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den großen
       Kirchen sei für sie klar: „Die Bundesregierung muss der
       Instrumentalisierung christlicher Symbolik und Narrative durch
       Rechtsextreme mehr Aufmerksamkeit widmen.“
       
       13 Jun 2026
       
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