# taz.de -- NBA-Finals: Für New York, gegen Trump
> Die New York Knicks gewinnen die US-Basketball-Meisterschaft gegen die
> San Antonio Spurs. Es ist ihre erste Meisterschaft seit 1973.
IMG Bild: Knicks-Fans jubeln in New York
Die New York Knicks sind NBA-Meister. Es ist der erste Titel der
Basketballer seit 53 Jahren. Und es ist eine Art Heimkehr, denn vor 80
Jahren, am 1. November 1946, bestritten die Knicks das allererste Spiel der
Basketball Association of America (BAA), aus der bald die [1][NBA]
hervorgehen sollte.
Viel Geschichte also beim entscheidenden vierten 94:90-Sieg der Finalserie
gegen die [2][San Antonio Spurs] am Samstag. Überragender Spieler mit 45
Punkten war Jalen Brunson. „Das ist alles, wovon wir geträumt haben.
Deswegen bin ich nach [3][New York] gekommen“, sagte Brunson. Gemeinsam mit
seinen Teamkollegen und Trainer Mike Brown stimmte Brunson schließlich „Who
Let the Dogs Out“ von den Baha Men an – und gab damit den Ton vor für eine
Meisterparty, die in den Straßen New Yorks die Fußball-WM klar in den
Hintergrund rückte.
Wie beim sensationellen Comeback drei Tage zuvor, als die Knicks einen
29-Punkte-Rückstand noch drehten und damit für einen NBA-Finalrekord
sorgten, brauchte es auch im fünften Spiel der Serie wieder eine Aufholjagd
nach zweistelligem Rückstand. „Ich weiß nicht, aber aus irgendwelchen
Gründen haben die Spiele für uns 30 Minuten später angefangen als für die
Spurs“, scherzte Brunson. Dieses Mal lagen die Gastgeber aus San Antonio um
ihren Star Victor Wembanyama zwischenzeitlich mit 16 Punkten vorn – und
gingen am Ende dennoch wieder als Verlierer vom Feld.
Bei den Knicks dabei war Ariel Hukporti, der sich nun offiziell als dritter
deutscher Basketball-Profi NBA-Champion nennen darf. Er war nur zwei
Minuten im Einsatz, dankte aber brav dafür, dass ihm der neue Meister die
Chance gab, in der NBA zu spielen. „Nur die Knicks haben an mich geglaubt“,
sagte er in einem Interview.
Gratuliert hat auch Donald Trump. „Heute Abend wurde ein Superstar geboren.
Sein Name ist Jalen Brunson“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Persönlich anwesend war Trump beim dritten Finalspiel, wo er den einzigen
Spurs-Sieg gesehen hatte. Und massiv ausgepfiffen wurde, denn das Gros der
[4][Knicks-Fans] beteiligt sich an Anti-Trump-Protesten.
14 Jun 2026
## LINKS
DIR [1] /NBA/!t5030510
DIR [2] /San-Antonio-Spurs/!t5036063
DIR [3] /Basketballeuphorie-in-New-York/!6185815
DIR [4] /Anti-Trump-Proteste-in-Los-Angeles/!6094023
## AUTOREN
DIR Martin Krauss
## TAGS
DIR NBA
DIR Basketball
DIR New York Knicks
DIR Reden wir darüber
DIR American Pie
DIR American Pie
DIR American Pie
## ARTIKEL ZUM THEMA
DIR Basketballeuphorie in New York: Spaß an jeder Ecke
New York begeistert sich an den Erfolgen der Knicks und an sich selbst als
bunte Stadtgesellschaft. US-Präsident Donald Trump wird ausgebuht.
DIR Vor den Finals in der NBA: Bekennender Softie
Victor Wembanyama führt die San Antonio Spurs ins Endspiel gegen die New
York Knicks. Der Franzose vergießt Tränen der Freude und steht dazu.
DIR Basketball-Euphorie in New York: Schnell wieder an die Arbeit
Nach 53 Jahren Erfolgslosigkeit stehen die New York Knicks im Finale um die
NBA-Meisterschaft. Das Team scheint für jeden Gegner ein Rezept zu haben.