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       # taz.de -- +++ Nachrichten im Nahost-Krieg +++: Iran dementiert baldiges Treffen mit den USA
       
       > Die jüngsten Angriffe zwischen den USA und Iran schüren die Sorge vor
       > einem Wiederaufflammen des Krieges. Laut Iran wird jedoch nur über
       > Vermittler verhandelt.
       
   IMG Bild: Da fahren sie wieder oder auch nicht: Schiffe in der Straße von Hormus
       
       ## Iran: Diese Woche kein Treffen mit den USA geplant
       
       Iran hat Berichte über einen möglichen weiteren aktuellen
       Verhandlungstermin mit den USA zurückgewiesen. Eine Gesprächsrunde werde
       stattfinden, „sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über
       Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde“, sagte Vizeaußenminister Kasem
       Gharibabadi laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. „Das Abhalten von
       technischen Sitzungen der Arbeitsgruppen ist für diese Woche nicht
       geplant.“ Konsultationen würden über Vermittler jedoch fortgesetzt, sagte
       Gharibabadi. Nach Informationen des US-Portals „Axios“ wollten sich beide
       Seiten eigentlich an diesem Dienstag in Katars Hauptstadt Doha treffen, um
       ihren Streit um die für den weltweiten Energiehandel wichtige Straße von
       Hormus beizulegen. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.
       (dpa)
       
       ## Irans Präsident: Katar gibt Milliarden an eingefrorenen Geldern frei
       
       Katar soll nach Angaben des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian
       Milliarden an eingefrorenen Vermögenswerten der Islamischen Republik wieder
       freigeben. Das Rahmenabkommen mit den USA sei ein großer Erfolg für das
       iranische Volk, wurde Peseschkian am Montag von iranischen
       Nachrichtenagenturen zitiert. Unter der Vereinbarung würden auch sechs von
       zwölf Milliarden Dollar an iranischem Vermögen in Katar an Iran
       zurückgegeben.
       
       Beobachter gingen davon aus, dass die Worte des Präsidenten dazu beitragen
       sollten, der iranischen Öffentlichkeit das Rahmenabkommen mit den USA
       schmackhaft zu machen. Gefechte rund um die Straße von Hormus am Wochenende
       hatten die Vereinbarung auf die Probe gestellt, dennoch soll ab Dienstag
       weiter über die Details verhandelt werden. Von US-Seite wurde bisher keine
       Freigabe iranischer Gelder bestätigt. Auch Katar, neben Pakistan ein
       wichtiger Vermittler in dem Konflikt, hat dazu keine Stellungnahme
       abgegeben. Erst am Wochenende hatte Iran einen mit katarischem Öl beladenen
       Tanker beschossen. (ap)
       
       ## Irans Vizeaußenminister im Oman für Gespräche über Meerenge
       
       Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi ist für Gespräche über die Straße
       von Hormus in den Oman geflogen. Dort traf er bei einer ersten Sitzung
       eines neu gegründeten Komitees den hochrangigen omanischen Diplomaten
       Abdulasis Al Hinai, wie Gharibabadi auf X schrieb. Es sei um aktuelle
       Fragen rund um die Meerenge sowie um die künftige Verwaltung der Straße von
       Hormus und Hoheitsrechte beider Küstenstaaten gegangen. Konkretere Details
       wurden zunächst nicht bekannt. (dpa)
       
       ## Insider: Vermittler richten Kommunikationskanäle zwischen USA und Iran
       ein
       
       Im Konflikt zwischen den USA und Iran haben Vermittler Insidern zufolge
       Kommunikationskanäle eingerichtet, um mögliche Zwischenfälle und damit eine
       erneute Eskalation wie am Wochenende zu verhindern. Vertreter beider Länder
       wollten zudem in den kommenden Tagen in Katars Hauptstadt Doha die
       Beratungen über die Umsetzung einer Rahmenvereinbarung fortsetzen, sagt
       eine ‌mit den Verhandlungen vertraute Person der Nachrichtenagentur
       Reuters. Das US-Nachrichtenportal Axios hatte unter Berufung auf einen
       ranghohen US-Regierungsvertreter berichtet, dass die Gespräche am Dienstag
       in Katar wieder aufgenommen werden sollen. Neben Katar vermittelt auch
       Pakistan in dem Konflikt. Nach einem iranischen Angriff auf einen Frachter
       in der Straße von Hormus hatten sich beide Seiten in den vergangenen Tagen
       trotz der geltenden Waffenruhe wieder gegenseitig beschossen. Inzwischen
       wurden nach US-Angaben mit Iran ein Stopp der Angriffe und eine Rückkehr an
       den Verhandlungstisch vereinbart. (rtr)
       
       ## Syrien: Israel greift Ziele im Süden an
       
       Israels Armee hat in Syrien nach dortigen Angaben Ziele in der südlichen
       Provinz Daraa angegriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana
       berichtete, Israels Armee sei mit mehreren Militärfahrzeugen in den Ort
       Abdin eingefahren. Anwohner hätten Straßen blockiert und Steine geworfen.
       Die Aktivisten der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte
       berichteten, nach der Konfrontation habe Israel das Gebiet mit Artillerie
       und Maschinengewehren beschossen, woraufhin mehrere Familien geflohen
       seien. Die israelische Armee teilte am Sonntag mit, sie habe am Samstag
       „mehrere bewaffnete Terroristen“ im südlichen Syrien getötet. Die Armee
       werde dort weiter im Einsatz bleiben, um jegliche Bedrohung für israelische
       Zivilisten und israelische Soldaten zu beseitigen. Zu den Vorfällen in
       Abdin am Sonntagabend äußerte sich die Armee zunächst nicht.
       
       Ein Anwohner sagte der Deutschen Presse-Agentur am Montag, israelische
       Soldaten hätten einen Kontrollpunkt am Ortseingang von Abdin errichtet und
       Anwohner teils durchsucht. Er bestätigte, dass die Anwohner daraufhin die
       Straße blockiert und Steine geworfen hätten. Die Soldaten seien am späten
       Abend abgezogen, dann sei der Ort angegriffen worden. Einige Familien seien
       in Panik geflohen. Inzwischen habe sich die Lage wieder beruhigt. Die
       Gegend sei „ständig Ziel von Angriffen“ Israels, darunter mit Artillerie,
       Mörsern und Maschinengewehren, berichtete die Staatsagentur Sana.
       Israelische Soldaten würden in Daraa auch militärische Kontrollpunkte
       errichten, Häuser durchsuchen und Anwohner befragen. Diese seien durch das
       israelische Vorgehen eingeschränkt in ihrer Bewegung und bei ihrer Arbeit
       in der Landwirtschaft. (dpa)
       
       ## Gazastreifen: Drei Tote bei israelischem Drohnenangriff
       
       Bei einem israelischen Drohnenangriff im Gazastreifen sind am Montag
       palästinensischen Angaben zufolge drei Menschen getötet worden. Das
       Al-Aksa-Krankenhaus teilte mit, drei Menschen seien getötet und mehrere
       weitere verletzt worden, als eine israelische Drohne eine Gruppe von
       Zivilisten getroffen habe. Nach Angaben der von der radikalislamischen
       Hamas kontrollierten Zivilschutzbehörde traf der Angriff ein Gebiet in Deir
       el-Balah im Zentrum des Gazastreifens. Aus israelischen Militärkreisen
       wurde der Angriff bestätigt. „Die IDF hat einen Angriff gegen
       dschihadistische Terroristen ausgeführt. Die Ergebnisse des Angriffs werden
       noch ermittelt“, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP. (afp)
       
       ## US-Medien: Neue Gespräche zwischen den USA und Iran am Dienstag in Katar
       
       Nach [1][erneuten gegenseitigen Angriffen] haben die USA und Iran einen
       Stopp der Kämpfe und einen Termin für Verhandlungen vereinbart. „Beide
       Seiten werden sich vorerst zurückhalten“, erklärte ein
       US-Regierungsvertreter am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP in
       Washington. Die Schiffe in der für den Welthandel wichtigen Straße von
       Hormus könnten sich nun wieder frei bewegen. „Technische Gespräche sollen
       in allen Bereichen des Memorandum of Understanding fortgesetzt werden.“
       
       Der Sender CNN berichtete, die Verhandlungen sollten am Dienstag in der
       katarischen Hauptstadt Doha wieder aufgenommen werden. Auch das
       US-Nachrichtenportal Axios zitierte zwei US-Regierungsvertreter, die dies
       bestätigten. Teheran und Washington hatten am 17. Juni nach dreieinhalb
       Monaten Krieg in einem Rahmenabkommen die „unverzügliche“ Einstellung aller
       Kämpfe vereinbart. Zudem sagte Iran zu, Handelsschiffen für vorerst 60 Tage
       eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen. (afp)
       
       ## USA setzen trotz Eskalation auf Dialog mit Iran
       
       Die USA und Iran wollen ihre gegenseitigen Angriffe im Streit um die Straße
       von Hormus US-Angaben zufolge vorerst einstellen und weiter verhandeln.
       „Beide Seiten werden vorerst von weiteren Maßnahmen absehen“, erfuhr die
       Nachrichtenagentur dpa aus informierten Kreisen in Washington. Schiffe
       könnten frei verkehren, während die technischen Gespräche zur Umsetzung des
       Rahmenabkommens fortgesetzt werden sollen. Sie seien für die kommenden Tage
       geplant, sagte ein ranghoher Beamter. Zudem seien die Kanäle zur
       Konfliktvermeidung eingerichtet und funktionsfähig.
       
       Nach Informationen des US-Portals Axios wollen sich beide Seiten diesen
       Dienstag in Katars Hauptstadt Doha treffen, um ihren Streit um die Straße
       von Hormus beizulegen. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst
       nicht. US-Außenminister Marco Rubio hatte kürzlich technische Gespräche für
       diesen Montag oder Dienstag in Aussicht gestellt, die erneut in der Schweiz
       stattfinden sollten. Erwartet wurde, dass es dabei um Irans Atomprogramm
       geht. Wegen der jüngsten Eskalation seien die Gespräche jedoch verlegt und
       der Schwerpunkt auf die Straße von Hormus gelegt worden, meldete Axios.
       (dpa)
       
       ## USA: Gespräche mit Iran finden wie geplant statt
       
       Trotz gegenseitiger Angriffe während der Waffenruhe zwischen den USA und
       Iran sollen Gespräche über ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges
       weiterhin stattfinden. Pakistan, das als wichtiger Vermittler auftritt,
       hatte zuvor mitgeteilt, die Gespräche würden am Dienstag wieder
       aufgenommen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erklärte, trotz
       der Angriffe sei nichts abgesagt worden; die technischen Gespräche würden
       wie geplant in den kommenden Tagen stattfinden.
       
       Die Vereinigten Staaten und Iran verhandeln über die Bedingungen eines
       Rahmenabkommens. Dabei geht es unter anderem um Regelungen für die Straße
       von Hormus, die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen und der
       Sanktionen gegen Iran sowie um die Zukunft der iranischen Bestände an hoch
       angereichertem Uran. Gemäß der jüngst unterzeichneten Absichtserklärung
       haben beide Seiten 60 Tage Zeit, die Einzelheiten auszuarbeiten. (ap)
       
       ## Israels Cyberabwehr spricht von massiver Zunahme iranischer Attacken
       
       Israels Sicherheitsbehörden ‌haben nach eigenen ‌Angaben im jüngsten Krieg
       mit Iran eine drastische Zunahme iranischer Cyberangriffe verzeichnet.
       „Während der Operation ‚Rising Lion‘ im Juni 2025 gingen bei den 119
       Einsatzzentren unseres Cyberabwehr-Zentrums etwa 1.600 Meldungen über
       Cybervorfälle ein“, sagte der Generaldirektor des Nationalen
       Cyberabwehrzentrums, Yossi Karadi, der Welt. „Während der Operation
       ‚Roaring ‌Lion‘ im Juni 2026 stieg diese Zahl auf rund 4.800 Meldungen.“
       „Anders als im kinetischen Bereich gibt es im Cyber-Raum keinen
       Waffenstillstand“, sagte Karadi.
       
       Am Tag der Unterzeichnung des Waffenstillstands im Juni vergangenen Jahres
       sei die Zahl der Cyberangriffe gegen Israel verdoppelt worden. Bis zum
       vergangenen Jahr hätten iranische Cyberangriffsgruppen unabhängig
       voneinander gehandelt. Nach Israels Angriff auf das Atomprogramm im Juni
       2025 hätten sie auf Befehl der ‌iranischen Führung begonnen, sich zu
       koordinieren. „Einige Gruppen sind sehr gut. Wir kommen mit ihnen zurecht,
       aber wir müssen sie ernst nehmen“, ⁠sagte Karadi. Als Verteidiger teile man
       den Cyber-Raum in vier Kreise ein. „In der Mitte steht die kritische
       Infrastruktur. Das ist der Kern meiner Mission. ‌Dort darf ‌der Gegner
       keinen Erfolg haben“, sagte Karadi. ⁠Dann folgten zentrale Organisationen,
       kleine und mittlere Unternehmen und schließlich die Öffentlichkeit. „Bis
       jetzt – und hoffentlich bleibt es ‌so – ist es uns ‌gelungen, Angriffe auf
       die kritische Infrastruktur abzuwehren.“ (rtr)
       
       ## Israelische Armee zerstört Hisbollah-Tunnel im Libanon
       
       Die israelische Armee hat im Süden des Libanon nach eigenen Angaben einen
       [2][von der pro-iranischen Hisbollah] gebauten Tunnel zerstört, in dem
       Waffen und Abschussrampen versteckt waren. Der Tunnel habe sich über mehr
       als 200 Meter erstreckt und eine Tiefe von mehr als 25 Metern erreicht,
       teilten der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und
       Verteidigungsminister Israel Katz am Sonntag mit. „Er enthielt hunderte
       Waffen sowie mehrere Abschussrampen, die darauf ausgelegt waren, den Staat
       Israel und seine Zivilisten ins Visier zu nehmen.“ Netanjahu und Katz
       wiesen in ihrer Erklärung darauf hin, dass die US-Regierung und der
       US-Vertreter im Libanon im Voraus über die Zerstörung der Infrastruktur
       informiert worden sei. (afp)
       
       ## Iran: Sind wegen Angriffen technischen Gesprächen ferngeblieben
       
       Iran hat nach eigenen Angaben wegen der jüngsten Angriffe auf das Land und
       nach seiner Darstellung unerfüllter Bedingungen der Absichtserklärung mit
       den USA nicht an den für heute geplanten technischen Gesprächen
       teilgenommen. „Einer der Gründe ist etwa, zu prüfen, ob wir Zugang zu den
       freigegebenen Geldern haben“, sagt Mehdi Fazaeili, ein Mitarbeiter aus dem
       Büro des geistlichen Oberhaupts, im staatlichen Fernsehen. „Wenn wir darauf
       nicht zugreifen können, ist diese Bedingung nicht erfüllt“, erklärt er.
       Eine Stellungnahme der USA liegt zunächst nicht vor. (rtr)
       
       ## Vorbereitungen für Chamenei-Beisetzung in Iran laufen
       
       Die iranischen Behörden rechnen mit Massenandrang bei Trauerzeremonien und
       der Beisetzung des getöteten Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei. Sie
       halten für möglich, dass insgesamt bis zu 20 Millionen Menschen daran
       teilnehmen könnten, berichtete die Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung
       auf eine zuständige Behörde.
       
       Die Zeremonien beginnen demnach am 4. Juli in Teheran und der Pilgerstadt
       Ghom. Das Begräbnis soll am 9. Juli in Chameneis Geburtsstadt Maschhad im
       Nordosten des Landes stattfinden. Wegen erwarteter Temperaturen um die 40
       Grad arbeiteten die Behörden mit der Polizei und den Revolutionsgarden noch
       an einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen, so der Mehr-Bericht.
       (dpa)
       
       ## Iranischer Parlamentspräsident fordert Treffen zu Lage im Libanon
       
       Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat ein rasches
       Treffen eines neuen Gremiums zur Kontrolle des Konflikts im Libanon
       gefordert. Die „Konfliktkontroll-Einheit“ Irans, der USA und des Libanons
       solle so bald wie möglich ein Treffen ansetzen, zitierten ihn iranische
       Staatsmedien am Sonntag. Im Libanon war der Krieg zwischen Israel und der
       mit Iran verbündeten Schiitenmiliz Hisbollah am 2. März wieder aufgeflammt,
       kurz nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf Iran am 28. Februar.
       Neue Gefechte zwischen den USA und Iran haben das Rahmenabkommen für eine
       Beendigung des Krieges im Nahen Osten in Bedrängnis gebracht, das ein Ende
       des Krieges „an allen Fronten, auch im Libanon“ vorsieht. (ap)
       
       ## Mehr Schiffsverkehr in Straße von Hormus trotz Spannungen
       
       Trotz der angespannten Sicherheitslage hat der [3][Schiffsverkehr in der
       Straße von Hormus] nach Angaben einer multinationalen Informations- und
       Koordinierungsstelle für die Handelsschifffahrt in der Region zugenommen.
       In den vergangenen 72 Stunden sei vor den Küsten Irans und Omans mehr
       Verkehr registriert worden, teilte das unter Aufsicht der US-Marine
       stehende Gemeinsame Maritime Informationszentrum (JMIC) am Sonntag mit. Von
       den USA unterstützte Durchfahrten von Handelsschiffen seien trotz der
       erhöhten Bedrohungslage ohne Unterbrechung fortgesetzt worden, hieß es.
       (ap)
       
       ## Irans Klerus drängt auf Abbruch der Gespräche mit den USA
       
       Der einflussreiche iranische Klerus fordert nach den jüngsten
       amerikanischen Angriffen einen Abbruch der Verhandlungen mit den USA. In
       einer Erklärung der theologischen Zentren in der Pilgerstadt Ghom wurden
       der Präsident, die Mitglieder des Sicherheitsrats sowie das
       Verhandlungsteam aufgefordert, bei einem erneuten Vertragsbruch die
       Gespräche mit den USA unverzüglich zu beenden. Dies müsse sowohl aus
       gesetzlichen als auch aus religiösen Erwägungen geschehen, da ein
       Vertragsbruch eine Missachtung der im Rahmenabkommen festgelegten
       Bestimmungen darstelle, heißt es in der Erklärung, die über den
       Staatssender Irib verlesen wurde.
       
       Die theologischen Zentren in Ghom werden von einflussreichen Klerikern
       geführt. Sie gelten seit der von Großajatollah Ruhollah Chomeini
       angeführten Revolution von 1979 als Initiatoren der islamischen Ideologie
       des Landes und besitzen entsprechend großen Einfluss im politischen System.
       (dpa)
       
       ## Katar: Staatsbürger stirbt durch Splitter bei Militäroperationen
       
       Ein katarischer Staatsbürger stirbt nach Angaben des Innenministeriums an
       Splitterverletzungen infolge von „Militäroperationen in der Region“. Zuvor
       sei ein Boot mit dem Mann und einer weiteren Person an Bord vermisst
       worden. Die zweite Person sei verletzt worden, teilt das Ministerium weiter
       mit. Das Boot sei in den frühen Morgenstunden nach einer Suchaktion
       entdeckt worden. Den genauen Ort des Vorfalls nennt die Behörde nicht.
       (rtr)
       
       29 Jun 2026
       
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