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       # taz.de -- Büchner-Preis für Christine Wunnicke: Überraschendes zwischen Hollywood und Nagasaki
       
       > Die Autorin Christine Wunnicke erhält den renommierten
       > Georg-Büchner-Preis. Ihr Erzählwerk sei „stets überraschend“, lobt die
       > Jury.
       
   IMG Bild: Die 1966 in München geborene Autorin und Übersetzerin hat bereits mehrere erfolgreiche Romane veröffentlicht
       
       taz/dpa | „Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den
       Georg-Büchner-Preis 2026 Christine Wunnicke für ihr stets überraschendes
       und souverän konzipiertes Erzählwerk, das an so unterschiedlichen
       Schauplätzen wie Hollywood, Nagasaki oder Paris angesiedelt ist“, heißt es
       in der Begründung der Jury.
       
       Die 1966 in München geborene Autorin und Übersetzerin hat bereits mehrere
       erfolgreiche Romane veröffentlicht, die in mehrere Sprachen übersetzt
       wurden. Zuletzt erschien 2025 [1][von ihr „Wachs“] über zwei Frauen, die
       sich im Frankreich des 18. Jahrhunderts in der Wissenschaft behaupten – der
       Roman war [2][auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises]. Wunnickes 2020
       erschienener Roman „Die Dame mit der bemalten Hand“ über die fiktive
       Begegnung des deutschen Forschungsreisenden Carsten Niebur mit einem
       persischen Astronomen wurde mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis
       ausgezeichnet.
       
       ## Verleihung im Oktober
       
       Die Verleihung soll am 24. Oktober im Staatstheater Darmstadt stattfinden.
       Der [3][Büchner-Preis] zählt zu den wichtigsten literarischen
       Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Er ist mit 50.000 Euro dotiert.
       
       Die Akademie vergibt den Preis an Schriftstellerinnen und Schriftsteller,
       die in deutscher Sprache schreiben. Die Preisträger müssen „durch ihre
       Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervortreten“ und „an der Gestaltung
       des gegenwärtigen deutschen Kulturlebens wesentlichen Anteil haben“, heißt
       es in der Satzung. Der Preis wird vom Bund, vom Land Hessen und von der
       Stadt Darmstadt finanziert.
       
       Zu den bisherigen Preisträgern gehören Max Frisch (1958), Günter Grass
       (1965) und Heinrich Böll (1967) sowie zuletzt Terézia Mora, Lukas Bärfuss,
       [4][Elke Erb], Clemens J. Setz, Oswald Egger und Ursula Krechel.
       Namensgeber ist der Dramatiker und Revolutionär Georg Büchner („Woyzeck“).
       Er wurde 1813 im Großherzogtum Hessen geboren und starb 1837 in Zürich.
       
       9 Jul 2026
       
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