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       # taz.de -- Erderhitzung: Juni war der wärmste in Westeuropa seit Aufzeichnungsbeginn
       
       > Die Hitzewelle Ende Juni brach viele Temperaturrekorde. Der
       > Erdbeobachtungsdienst Copernicus stellt alarmierende Zahlen auch für
       > Westeuropa fest.
       
   IMG Bild: Die Hitzewelle in der zweiten Junihälfte hat in mehreren westeuropäischen Ländern Temperaturrekorde gebrochen
       
       dpa | Der vergangene Juni war in Westeuropa der heißeste jemals gemessene.
       Die Durchschnittstemperatur lag bei 20,74 Grad, mehr als 3 Grad über dem
       Juni-Mittel der Jahre 1991 bis 2020, wie der Klimawandeldienst des
       EU-Programms [1][Copernicus] in Bonn mitteilte.
       
       Weltweit war es demnach der [2][zweitwärmste Juni] seit Beginn der
       Aufzeichnungen. Die Durchschnittstemperatur betrug 16,54 Grad, was 0,56
       Grad über dem Juni-Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 liegt. Der Juni lag
       damit 1,39 Grad über dem geschätzten vorindustriellen Durchschnitt von 1850
       bis 1900 für diesen Monat.
       
       Die Hitzewelle in der zweiten Junihälfte, die nur wenige Wochen nach einer
       ersten Hitzeperiode im Mai gekommen sei, habe in mehreren westeuropäischen
       Ländern [3][Temperaturrekorde gebrochen].
       
       Diese schnell aufeinanderfolgenden extremen Wetterereignisse machten die
       künftigen Herausforderungen deutlich. In Südwesteuropa habe die damit
       einhergehende Trockenheit zu [4][Waldbränden] geführt.
       
       ## Rekordwert auch im Meer
       
       Die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur von Ozeanen außerhalb der
       Polargebiete sei im Juni mit 20,86 Grad die höchste jemals registrierte
       Temperatur für diesen Monat gewesen.
       
       „Der Juni 2026 hat deutlich gemacht, wie tiefgreifend sich das Klima
       verändert“, sagte Samantha Burgess, strategische Leiterin für Klima bei
       Copernicus. „Zusammengenommen spiegeln diese Rekorde ein Klimasystem wider,
       in dem sich weiterhin Wärme ansammelt. Die Folge sind immer intensivere
       Hitzewellen, ein anhaltend warmer Ozean und wachsende [5][Risiken für
       Menschen], Ökosysteme und Infrastruktur in ganz Europa und darüber hinaus.“
       
       Der Klimawandeldienst des EU-Programms Copernicus veröffentlicht regelmäßig
       Daten zur Temperatur an der Erdoberfläche, zur Meereisdecke und zu
       Niederschlägen. Die Erkenntnisse beruhen auf computergenerierten Analysen,
       in die Milliarden von Messungen von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und
       Wetterstationen auf der ganzen Welt einfließen.
       
       Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) verzeichnete für das letzte
       Juniwochenende mehrere neue deutsche Hitzerekorde. Demnach war es am
       [6][27. Juni an der Wetterstation Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt nach
       vorläufigen Daten 41,8 Grad heiß].
       
       10 Jul 2026
       
       ## LINKS
       
   DIR [1] https://www.copernicus.eu/de/dienste/klimawandel
   DIR [2] https://www.dw.com/de/copernicus-europa-eu-zweitwaermster-juni-hitzewelle-klimawandel-erdbeobachtung-dwd-rki-hitzetote/a-77886475
   DIR [3] /-Hitzewelle-in-Europa-/!6190563
   DIR [4] /Neue-Hitzewelle-in-Frankreich/!6193733
   DIR [5] /Mehr-Tote-durch-Hitze-als-durch-Verkehr/!6192822
   DIR [6] https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2026/7/3.html
       
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