URI: 
       # taz.de -- +++ Nachrichten im Nahostkrieg +++: Huthi verhängen Seeblockade gegen Saudi-Arabien
       
       > Die Huthi-Rebellen im Jemen kündigen die Blockade des Roten Meers an und
       > eröffnen damit eine neue Front im Irankrieg. Vermittler bemühen sich um
       > Waffenruhe.
       
   IMG Bild: Nadelöhr am Ausgang des Roten Meeres: Bab al-Mandab
       
       ## Ölpreise sinken etwas – Diplomatische Bemühungen um Waffenruhe
       
       Die Ölpreise sind am Dienstag gefallen und haben damit den Anstieg der
       vergangenen Handelstage vorerst gestoppt. Der Preis für ein Barrel (159
       Liter) der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im September
       sank um mehr als ein Prozent auf 88,19 US-Dollar. Zu Beginn der Woche war
       der Preis nach der jüngsten Eskalation der geopolitischen Lage im Nahen
       Osten noch bis auf 91,42 Dollar gestiegen.
       
       Das US-Militär hat in der nunmehr zehnten Nacht in Folge Ziele in Iran
       angegriffen. Von dort werden wieder Explosionen in mehreren Gebieten des
       Landes gemeldet. Zugleich bemühten sich Vermittler Medienberichten zufolge
       um eine neue Waffenruhe. Katar, Ägypten, Pakistan und andere regionale
       Vermittler hätten den beiden Kriegsparteien einen Vorschlag für eine
       zehntägige Waffenruhe unterbreitet, erfuhr das US-Nachrichtenportal „Axios“
       aus nicht näher genannten Quellen. Auch das Wall Street Journal berichtete
       über den Vorschlag.
       
       Die Vermittler fürchteten, Washington und Teheran könnten in einen
       Kreislauf geraten, in dem sie den Konflikt zwar unterhalb der Schwelle
       eines umfassenden Krieges halten, aber die regionalen Volkswirtschaften auf
       unbestimmte Zeit beeinträchtigen, schrieb die Zeitung. Die US-Regierung
       prüfe den Vorschlag derzeit und habe Israel aufgefordert, Maßnahmen zu
       vermeiden, die das diplomatische Fenster schließen könnten, zitierte
       „Axios“ US-Beamte. (dpa)
       
       ## Sanitäter: Familie bei Luftangriff in Gaza-Stadt getötet
       
       Bei einem israelischen Luftangriff in Gaza-Stadt sind nach Angaben von
       Sanitätern ein Ehepaar und seine vier Kinder getötet worden. Das
       israelische Militär erklärt, Ziel des Angriffs sei ein Kämpfer der
       radikal-islamischen Hamas gewesen. Der Einsatz werde ‌noch geprüft. Bei
       weiteren Angriffen wurden nach Armeeangaben seit Freitag zudem drei Kämpfer
       der Extremistengruppen Hamas und Islamischer Dschihad getötet. Zwei von
       ihnen seien an dem Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen
       und hätten damals verschleppte israelische Geiseln festgehalten. Seit
       Oktober 2025 gilt eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas, es kommt
       aber trotzdem immer wieder zu Gewalt. Mit den jüngsten Opfern steigt die
       Zahl der durch israelische ‌Angriffe getöteten Palästinenser seit Beginn
       der Waffenruhe auf mehr als 1.150. Im selben Zeitraum wurden vier
       israelische Soldaten im Gazastreifen getötet. (rtr)
       
       ## Israel errichtet laut Satellitenbildern Erdwall im Gazastreifen
       
       Das israelische Militär errichtet Satellitenbildern zufolge im Gazastreifen
       einen kilometerlangen Erdwall. Die Barriere trennt den von Israel
       kontrollierten Teil des Küstengebiets vom Rest des Landstrichs. Die
       Nachrichtenagentur AP legte die Bilder den israelischen Streitkräften vor,
       die den Bau einer physischen Barriere bestätigten. Die Bilder zeigen, dass
       in den vergangenen Monaten ein mehr als 23 Kilometer langer Erdwall
       errichtet wurde, der durch vom Militär zerstörte palästinensische
       Ortschaften verläuft. Das entspricht mehr als der Hälfte der Länge des
       Küstenstreifens, der etwa 40 Kilometer lang und 11 Kilometer breit ist und
       in dem mehr als zwei Millionen Palästinenser leben.
       
       Der Wall verläuft im Bereich der sogenannten gelben Linie, also der Grenze,
       bis zu der sich die israelischen Truppen im Rahmen der
       Waffenruhevereinbarung vom Oktober zurückgezogen hatten. Diese
       vorübergehende Teilung des Gebiets ist in dem Abkommen bis zu einem
       umfassenderen Rückzug Israels vorgesehen. (ap)
       
       ## Asean fordert sofortiges Ende der Gewalt im Nahen Osten
       
       Die Außenminister der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean haben
       sich angesichts der jüngsten Eskalation des Konflikts zwischen den USA und
       Iran tief besorgt gezeigt und alle Beteiligten zu größter Zurückhaltung
       aufgerufen. Die neuen Kämpfe gefährdeten die diplomatischen Bemühungen um
       eine friedliche Lösung des Konflikts, hieß es in einer gemeinsamen
       Erklärung der Minister im Zuge ihres Gipfeltreffens in der philippinischen
       Hauptstadt Manila. „Wir appellieren an alle Beteiligten, größtmögliche
       Zurückhaltung zu üben und jegliche Handlungen zu vermeiden, die die
       Situation weiter verschärfen könnten“, hieß es in dem Dokument weiter.
       Zugleich forderten die Außenminister einen „vollständigen und sofortigen
       Stopp der Feindseligkeiten an allen Fronten im Nahen Osten“.
       
       Der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean gehören elf Länder an,
       darunter Indonesien, Thailand, Malaysia und Singapur. Die Philippinen haben
       in diesem Jahr den rotierenden Vorsitz der Organisation. Mit Blick auf die
       Bedeutung Asiens für den Welthandel forderten die Asean-Staaten in ihrer
       Erklärung auch die ungehinderte Durchfahrt durch die strategisch wichtige
       Straße von Hormus. Sie warnten vor einseitigen Maßnahmen, die den
       internationalen Schiffsverkehr beeinträchtigen könnten, und verlangten die
       Einhaltung des internationalen Seerechts sowie den Schutz von Seeleuten und
       Schiffen. Zugleich warnten die Minister vor den wirtschaftlichen Folgen des
       Konflikts. Die anhaltenden Spannungen könnten erhebliche Auswirkungen auf
       Handel, Energie- und Ernährungssicherheit sowie internationale Lieferketten
       haben. (dpa)
       
       ## Neue Trump-Drohungen gegen Teheran inmitten anhaltender gegenseitiger
       Angriffe
       
       Inmitten anhaltender gegenseitiger Angriffe hat US-Präsident Donald Trump
       neue Drohungen gegen Teheran ausgesprochen: „Jedes Mal, wenn Iran einen
       amerikanischen Soldaten tötet, wird es dafür ein Vielfaches bezahlen“,
       erklärte Trump. Die US-Armee nahm derweil nach eigenen Angaben in einer
       neuen Angriffswelle iranische Kommandozentren ins Visier. Teheran meldete
       am Dienstagmorgen Attacken auf US-Einrichtungen in Bahrain und Kuwait.
       Zudem seien zwei Öltanker in der Straße von Hormus gestoppt worden.
       
       Trump erklärte in seinem Onlinedienst Truth Social, er habe der
       Armeeführung Anweisungen erteilt, jeden toten US-Soldaten um ein
       „Vielfaches“ zu rächen. Zugleich erklärte seine Sprecherin, dass der
       Präsident am Dienstagabend zu einem Militärstützpunkt im US-Bundesstaat
       Delaware reisen werde, um der Ankunft der sterblichen Überreste kürzlich
       getöteter Soldaten auf US-Boden beizuwohnen. (afp)
       
       ## Nahost-Hoffnung treibt Börsen in Asien an
       
       Die ‌Hoffnung auf ‌eine Entspannung im Nahen Osten hat den asiatischen
       Aktienmärkten am Dienstag Auftrieb gegeben. Der Ölpreis entfernte sich von
       seinem Einmonatshoch, nachdem bekannt wurde, dass Vermittler Iran einen
       zehntägigen Waffenstillstand vorgeschlagen haben. Gleichzeitig drohten
       jedoch die von Iran unterstützten Huthi im Jemen mit einer Seeblockade
       gegen Saudi-Arabien. ‌Die Anleger blickten zudem gespannt auf die
       anstehenden Quartalszahlen von US-Technologiekonzernen wie Alphabet und
       Intel, die als Test für den KI-Boom gelten. Der breit gefasste MSCI-Index
       für asiatische Aktien außerhalb Japans (.MISX00000PUS) stieg um 0,25
       Prozent. Der japanische Nikkei-Index (.N225) legte um mehr als ein Prozent
       zu. (rtr)
       
       ## Zehnte Angriffsnacht: USA beenden neue Luftangriffe auf Iran
       
       Das US-Militär hat nach eigenen Angaben seine jüngste Serie von
       Luftangriffen gegen Iran beendet. Das für den Nahen Osten zuständige
       Regionalkommando (Centcom) teilte mit, die Angriffe hätten sich gegen
       „iranische militärische Kommandozentralen, maritime Fähigkeiten, Raketen-
       und Drohnenabschussanlagen sowie Luftabwehrsysteme“ gerichtet. Es war die
       zehnte Nacht in Folge mit US-Luftangriffen gegen Iran. In der Erklärung
       hieß es weiter, die US-Streitkräfte seien weiterhin bereit, Iran für
       „ungerechtfertigte Aggressionen gegen zivile Seeleute, die die Meerenge
       frei und offen passieren wollen“, zur Verantwortung zu ziehen. (ap)
       
       ## Erneut Tanker vor omanischer Küste angegriffen
       
       Am Dienstagmorgen meldete die Seehandelsaufsicht der britischen Marine
       (UKMTO) einen weiteren Angriff auf einen Tanker vor der omanischen Küste.
       Die Behörde erklärte, das Schiff habe per Funk gemeldet, von einem
       unbekannten Geschoss getroffen worden zu sein. Bereits zuvor waren
       innerhalb von 24 Stunden zwei weitere Schiffe in der strategisch wichtigen
       Meerenge angegriffen worden.
       
       Die UKMTO hatte am Montagabend mitgeteilt, ein Schiff sei vor der Küste der
       Vereinigten Arabischen Emirate attackiert worden. Ein weiteres Schiff war
       nach einem Treffer durch ein Geschoss nahe der Küste Omans in Brand
       geraten. Die Besatzung verließ das Schiff, das Stunden später weiterhin
       brennend und manövrierunfähig im Wasser trieb. Irans paramilitärische
       Revolutionsgarden bekannten sich am Dienstagmorgen zu den Angriffen.
       
       Das US-Militär hatte Schiffe zuletzt aufgefordert, eine Route nahe der
       omanischen Küste durch die Straße von Hormus zu nutzen, um iranischer
       Kontrolle auszuweichen. Die USA werfen Iran vor, daraufhin Schiffe
       angegriffen zu haben. Teheran beansprucht die Kontrolle über die
       strategisch wichtige Meerenge. (ap)
       
       ## Iranische Angriffe gegen US-Verbündete
       
       Teheran griff zudem US-Verbündete im gesamten Nahen Osten an. Kuwait teilte
       mit, seine Luftabwehr habe anfliegende Geschosse abgefangen. Jordaniens
       Streitkräfte erklärten am Montagabend, sie hätten drei iranische Raketen
       abgeschossen; es habe weder Schäden noch Verletzte gegeben. Das
       Außenministerium von Bahrain verurteilte iranische Drohnenangriffe auf die
       Luftverkehrssysteme des Landes und erklärte, diese gefährdeten den zivilen
       Reiseverkehr. (ap)
       
       ## Irans Innenminister nach Pakistan gereist
       
       Während die Gefechte immer weiter zu eskalieren drohen, gab es auf
       diplomatischer Ebene vorsichtige Hoffnungsschimmer: Irans Innenminister
       Eskandar Momeni reiste zu Gesprächen nach Pakistan, einem wichtigen
       Vermittler in dem Konflikt. Unklar ist jedoch, welche neue Vereinbarung zur
       Beendigung der Kämpfe erreicht werden könnte. Das im vergangenen Monat
       unterzeichnete Rahmenabkommen, das die Kämpfe beenden sollte, ist
       gescheitert. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist weitgehend
       zum Erliegen gekommen. (ap)
       
       ## Wieder nächtliche Explosionen in Iran
       
       Nach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Militärs auf Ziele in Iran
       melden örtliche Medien in der Nacht wieder Explosionen in mehreren Gebieten
       der Islamischen Republik. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim
       wurden Explosionen aus Konarak in der südöstlichen Provinz
       Sistan-Belutschistan und der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman
       gemeldet. Der regierungstreue Sender Press TV berichtete zudem von
       US-Angriffen im Gebiet der Stadt Schiras im zentralen Süden Irans.
       
       Die Nachrichtenagentur Fars meldete mehrere Explosionen im Bereich der
       Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie bei der Großstadt Bandar
       Abbas. Das US-Militär greift nach eigenen Angaben in der nunmehr zehnten
       Nacht in Folge an. (dpa)
       
       ## Von Riad geführte Koalition will Handelsschiffe schützen
       
       Die ‌von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition kündigt eine entschlossene
       Reaktion auf die Drohungen der jemenitischen Huthi-Rebellen gegen
       Handelsschiffe an. Dies sei eine eklatante Verletzung des Völkerrechts und
       stelle einen Akt der Piraterie dar, teilt das Bündnis mit. Es seien bereits
       Schutzmaßnahmen für Schiffe eingeleitet worden, die die Meerenge Bab
       al-Mandab passieren. (rtr)
       
       ## Insider: Schiffsversicherungen im Roten Meer nach Huthi-Blockade teurer
       
       Die Versicherungskosten für Frachtschiffe im Roten Meer steigen nach der
       Ankündigung einer Seeblockade Saudi-Arabiens durch die jemenitischen
       Huthi-Rebellen. Die Prämien für Kriegsrisiken klettern von rund 0,3 auf
       etwa 0,75 Prozent des Schiffswertes, wie Insider aus der
       Versicherungsbranche sagten. Dies bedeute für eine siebentägige Reise
       zusätzliche Kosten von Hunderttausenden Dollar. Die britische
       Seesicherheitsfirma Ambrey stuft Schiffe mit Bezug zu Saudi-Arabien sowie
       Häfen des Landes am Roten Meer als stark gefährdet ein. (rtr)
       
       ## Pro-iranische Huthi-Miliz droht Saudi-Arabien mit Seeblockade
       
       Die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat eine Seeblockade gegen
       Saudi-Arabien angekündigt. Diese trete mit sofortiger Wirkung in Kraft,
       erklärte der militärische Sprecher der Huthi, Jahja Saree, am Montag. Er
       nannte zunächst keine Details, wie die Blockade umgesetzt werden solle. Der
       Ölexport Saudi-Arabiens – des größten Rohölexporteurs der Welt – ist
       bereits durch die Blockade der Straße von Hormus stark eingeschränkt. Die
       Vereinten Nationen reagierten besorgt. Die Ankündigung folgt auf die
       jüngsten Gefechte im Juli, die den Flughafen von Sanaa und einen Flughafen
       in Saudi-Arabien betrafen. Die Huthi hatten bereits früher versucht, die
       Meerenge von Bab al-Mandab am südlichen Ende des Roten Meeres zu
       blockieren. Der saudi-arabische Hafen Yanbu am Roten Meer ermöglicht es
       Saudi-Arabien, Öl zu exportieren, ohne die Meerenge von Hormus passieren zu
       müssen.
       
       „Wir sind sehr besorgt über die erneuten Drohungen der Huthi gegen
       Saudi-Arabien, gegen die Freiheit der Schifffahrt, die das Risiko einer
       noch weitergehenden regionalen Eskalation mit sich bringen“, sagte der
       Sprecher des UN-Generalsekretärs, Stéphane Dujarric. Die Huthi begründeten
       ihre Drohung mit dem Angriff der von Saudi-Arabien unterstützten
       jemenitischen Regierung auf den Flughafen von Sanaa. Diese hatte versucht,
       ein iranisches Flugzeug an der Landung zu hindern, mit dem eine
       Huthi-Delegation auf dem Rückweg von der Trauerfeier für den obersten
       Führer Irans, Ayatollah Ali Chamenei, gewesen war. Die Huthi beschossen
       anschließend mit ballistischen Raketen und Drohnen den Flughafen Abha im
       Süden Saudi-Arabiens.
       
       Es waren die schwersten Gefechte seit der 2022 ausgehandelten Waffenruhe.
       Diese ist offiziell ausgelaufen, hatte bislang aber informell weiter
       Bestand. [1][Der Bürgerkrieg im Jemen] begann im Jahr 2014, er gilt als
       Stellvertreterkrieg zwischen Iran und Saudi-Arabien. (afp)
       
       ## USA: Libanesische Armee übernimmt Kontrolle in drei „Pilotzonen“ von
       Israel
       
       Die libanesische Armee hat nach US-Angaben damit begonnen, die Kontrolle
       über drei Dörfer im Süden des Landes vom israelischen Militär zu
       übernehmen. Der Schritt sei „direktes Ergebnis“ der [2][Verhandlungen
       zwischen dem Libanon und Israel], erklärte der Sprecher des
       US-Außenministeriums, Tommy Pigott, am Montag. Demnach handelte es sich um
       die Ortschaften Froun, Srifa und Sautar al-Gharbiya. Ein libanesischer
       Militärvertreter erklärte, die Armee werde ihre Patrouillen in den Gebieten
       verstärken.
       
       Nach mehreren Runden direkter Verhandlungen hatten der Libanon und Israel
       Ende Juni unter US-Vermittlung einen Grundsatzvertrag unterschrieben, der
       unter anderem den schrittweisen Rückzug der israelischen Armee aus dem
       Süden des Libanon vorsieht. Demnach sollen die libanesischen Streitkräfte
       zunächst die Kontrolle in mehreren „Pilotzonen“ vom israelischen Militär
       übernehmen, um zu testen, ob es der Armee gelingt, die Hisbollah-Miliz zu
       entwaffnen und aus den Gebieten zu verdrängen. (afp)
       
       ## Trump schließt Festnahme Netanjahus in den USA aus
       
       ‌US-Präsident Donald ‌Trump hat eine Festnahme des israelischen
       Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei einem Besuch in den USA
       ausgeschlossen. Der Regierungschef werde dort auf keinen Fall verhaftet,
       erklärte Trump am ‌Montag auf seiner Online-Plattform Truth Social. [3][Der
       New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani] hatte in einem am Samstag
       ausgestrahlten Video-Podcast der New York Times gesagt, die Rechtsabteilung
       der Stadt prüfe ein solches Vorgehen. Mamdani bezeichnete Netanjahu als
       Kriegsverbrecher, der vor ‌den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in
       Den Haag gehöre. Netanjahu reist traditionell im September zur
       UN-Vollversammlung ⁠nach New York. Der IStGH hat gegen ihn einen Haftbefehl
       wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gazastreifen erlassen. ‌Israel weist
       ‌die Zuständigkeit des ⁠Gerichts zurück und bestreitet die Vorwürfe. (rtr)
       
       21 Jul 2026
       
       ## LINKS
       
   DIR [1] /Huthi-Rebellen-in-Jemen/!6195442
   DIR [2] /Libanon-Israel-Gespraeche/!6197151
   DIR [3] /US-Militaerhilfe-fuer-Israel/!6196519
       
       ## TAGS
       
   DIR Schwerpunkt Iran-Krieg
   DIR Gaza
   DIR Israel
   DIR Libanon
   DIR Schwerpunkt USA unter Trump
   DIR Rotes Meer
   DIR Waffenruhe
   DIR Gaza-Krieg
   DIR Huthi-Rebellen
   DIR Schwerpunkt Nahost-Konflikt
   DIR Jemen
   DIR Schwerpunkt Nahost-Konflikt
   DIR Schwerpunkt Iran-Krieg
   DIR Schwerpunkt Iran-Krieg
   DIR Gaza
   DIR Gaza-Krieg
       
       ## ARTIKEL ZUM THEMA
       
   DIR Eskalation am Roten Meer: Huthi-Miliz feuert Raketen auf Saudi-Arabien ab
       
       Die mit dem Mullah-Regime in Teheran verbündeten Huthis im Jemen
       attackieren Städte in Saudi-Arabien. Riad hatte zuvor Stellungen der Miliz
       zerstört.
       
   DIR +++ Nachrichten im Nahostkrieg +++: Hegseth schätzt Kriegskosten auf 37,5 Milliarden Dollar 
       
       Das US-Militär fliegt neue Angriffe, auch wieder auf die Hauptstadt
       Teheran. Verteidigungsminister Hegseth beantragt im Kongress weitere
       Kriegsmittel.
       
   DIR Islamische Republik Iran: Krieg von außen, Krieg von innen
       
       Als das Memorandum zwischen Iran und USA galt, schien auch der interne
       Machtkampf in Iran vorerst beendet. Nun flammt der Konflikt wieder auf –
       auch im Inneren?
       
   DIR Rechtsextreme Politik in Israel: Krokodile in den Staatsdienst
       
       Sicherheitsminister Ben Gvir hat eine neue radikale Idee: Die Reptilien
       sollen – wie im mittlerweile geschlossenen US-Gefängnis „Alligator
       Alcatraz“ – Gefangene bewachen.
       
   DIR Krieg in Nahost: Elf Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
       
       Seit Beginn der sogenannten Waffenruhe im Herbst 2025 wurden mehr als 1.100
       Menschen in Gaza getötet. Unter den Opfern sollen auch drei Kinder sein.