# taz.de -- Alle Artikel von Isolde Charim
DIR Wie über Migration gesprochen wird: Revue der Fremd-Wörter
Das aktuelle Vokabular für den Umgang mit Migration zeigt vor allem eines:
Sie richtet sich allgemein gegen ein „zu viel an Anderen“.
DIR Die Fälle Pelicot und Fernandes: Die Rückkehr der Ur-Horde
Auch Perversionen ändern sich. Etwa, auf welche Art Frauen heute zum
totalen Objekt erklärt werden kann. Die Fälle Pelicot und Fernandes nach
Freud.
DIR Putinismus im Film „Der Magier im Kreml“: Eine postmoderne Diktatur
Der Spielfilm „Der Magier im Kreml“ inszeniert das Russland des Putinismus
als Ort, an dem man seine Wut ausleben kann. Macht funktioniert über Chaos.
DIR Intervention in Iran: Kampf der reinen Macht
Die militärische Intervention der USA und Israels in Iran lässt sich nicht
in moralischen Kategorien denken. Dass das Regime dadurch beseitigt wird,
ist zweifelhaft.
DIR Was die jüngsten Epstein-Files zeigen: Eine enorme Produktion von Schein
Das System Epstein bestand aus zwei Netzwerken: Es ging immer auch um die
bestmöglichen Beziehungen. Die begehrten Kontakte sind nun toxisch
geworden.
DIR Neue Spaltungen bei links und rechts: Die Politik des Schibboleths
Die Allianzen von früher zwischen verschiedenen politischen Gruppen gelten
nicht mehr. Quer durch die Lager verlaufen heute die Trennlinien.
DIR Weihnachten und Family-Business: Firmenchefs und Rechtsextremismus
Eigentum verpflichtet. Das musste auch der Verband der Familienunternehmer
einsehen, nachdem er die Brandmauer zur AfD sprengen wollte.
DIR Veränderter Führungsstil in der Politik: Jede Zeit braucht ihre Heldenfiguren
Früher bewunderte man Regierungschefs als Vaterfiguren, heute herrschen
Meister der Obszönität vor. Gefragt sind aber Helden des Pragmatischen.
DIR Die Bibel im Instrumentenkasten: Kurzschluss von Profit und Religion
Lob und Lobpreisung, Erfolg mit Religion verbrämt: Auch das sucht Donald
Trump und fand es in der Knesset.
DIR Rechte Kampagnen: Angriff auf NGOs
Rechte und Konservative schießen sich neuerdings auf Organisationen der
Zivilgesellschaft ein. NGOs werden dabei als parteiisch diffamiert.
DIR Austritt aus der UN-Kulturorganisation: Dem internationalen Konzept droht das gänzliche Scheitern
Die USA verlassen zum dritten Mal die Unesco. Doch es ist nur ein Symptom
der Zahnlosigkeit der Vereinten Nationen.
DIR Reportage über coole Rechte: Eingeweihte unter sich
Die Reportage im „Zeit-Magazin“ liest sich, als habe Gramsci das Drehbuch
geschrieben. Die Rechte strebt nach Hegemonie durch ehemals linke
Praktiken.
DIR Neuer Politikertypus: Vielleicht ein bisschen Schamgefühl? Nö
US-Präsident Trump ist zum Modell für eine ganze Generation extrem Rechter
geworden. Völlige Scham- und Schrankenlosigkeit zeichnet ihr Handeln aus.
DIR Trump und die Harvard Universität: Die Universität als Ideologieproduzent
Mit seinen jüngsten Drohungen gegen die Elite-Uni Harvard steuert Donald
Trump auf ihre totale, politische Umfunktionierung zu.
DIR Trumps Feldzug: Horrorclown gegen Diversität
Die US-Regierung setzt im Kampf gegen „Wokeness“ auch Unternehmen in Europa
unter Druck. So macht Trump die Globalisierung zum Medium seines Diktats.
DIR FPÖ-Chef Herbert Kickl entzaubert: Ein österreichisches Lehrstück
Nach dem Scheitern seiner Verhandlungen mit der ÖVP muten die verbalen
Ausfälle des FPÖ-Chefs Herbert Kickl zahnlos an. Der Ton stimmt nicht mehr.
DIR Isolde CharimKnapp überm Boulevard: Nach dem Vorbild Trumps: Durchregierenohne Wenn und Aber
DIR Demokratie als Klassenprojekt : Eine Sehnsucht nach Disruption
Demokratie gilt nicht mehr allgemein. Ob Inflation, Klimawandeln oder
Integration – der rechte Diskurs verspricht Veränderung der bisherigen
Politik.
DIR Analyse der US-Wahl: Illiberalismus zeigt sein autoritäres Gesicht
Was Donald Trump und Elon Musk an Herrschaft vorschwebt: Keine Regeln
zähmen die Mächtigen mehr. Sie planen den blindwütigen Abbau von
Regulierungen.
DIR Der alte neue Präsident der USA: Trump, der Drachentöter
Warum an „alternative Fakten“ glauben? Unsere Kolumnistin sieht darin einen
Restbestand christlicher Theologie und Trump als wahnwitzigen „Priester“.