# taz.de -- Alle Artikel von Fokke Joel
DIR Robert Seethalers Roman „Die Straße“: Ecken und Kanten des Lebens
Robert Seethalers neuer Roman ist ein Wimmelbild für Erwachsene. „Die
Straße“ möchte von der Fülle menschlicher Sehnsüchte und Widersprüche
erzählen.
DIR Roman von Yavuz Ekinci: Die Gewalt in Frage stellen
Der kurdisch-türkische Schriftsteller Yavuz Ekinci widmet sich in seinem
neuen Roman dem Leid, das der Krieg zwischen PKK und türkischer Armee
verursacht.
DIR Neuer Roman von Elias Hirschl: Die schweigende Sekte vor deiner Haustür
Die Verschriftlichung der Verschriftlichung der Verschriftlichung: Elias
Hirschls Roman „Schleifen“ ist eine humorvolle Tour de Force durch die
Sprachphilosophie.
DIR Nichts als die Wolken
Erzählungen über die Verstrickungen und Ambivalenzen in einer Diktatur:
„Waldohreule“ von Ádám Bodor
DIR Neuer Roman von Norbert Gstrein: Entscheidungen angesichts einer zerbrechenden Weltordnung
Der neue Roman von Norbert Gstrein führt über beide Weltkriege zur Invasion
der Ukraine. Er stellt sich den Themen von Verantwortung und Schuld.
DIR Geschichten aus Peking von Hu Anyan: Worauf unser Reichtum basiert
Schreiben als Selbstverwirklichung: Hu Anyan richtet mit „Ich fahr Pakete
aus in Peking“ den Blick auf die namenlose Masse an
Niedriglohnarbeiter:innen in China.
DIR Neuer DDR-Roman von Karsten Krampitz: Freiheit mit Behinderung
Karsten Krampitz erzählt von einer Freiheit, die in der DDR in einer Nische
möglich war. „Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung“ heißt der Roman.
DIR Neuer Roman von Kamel Daoud: Mit der inneren Stimme einer Erzählerin
In Algerien darf an die Opfer des Bürgerkrieges nicht erinnert werden.
Kamel Daoud erzählt literarisch ausgesprochen kunstvoll gegen dieses Dekret
an.
DIR Schriftstellerin Friedl Benedikt: Probleme in Liebesdingen
Die österreichische Schriftstellerin Friedl Benedikt musste vor den Nazis
nach London fliehen. Staunend hat sie vom Leben in Kriegs- und
Nachkriegszeit erzählt.
DIR Schwester von Opfer über Femizid: Eine Sprache für Gefahr
Cristina Rivera Garza setzt in dem Buch „Lilianas unvergänglicher Sommer“
ihrer Schwester ein Denkmal. Die wurde in Mexiko von ihrem Partner
ermordet.
DIR Korsika-Roman „Nord Sentinelle“: Wie die Heuschrecken
Jérôme Ferrari erzählt in seinem Roman „Nord Sentinelle“ von Familienbanden
auf Korsika. Die Insel leidet unter Gewalt und Massentourismus.
DIR Historienroman von Christine Wunnicke: Wächserne Zeichen
Christine Wunnicke siedelt in ihrem neuen Roman die Handlung im 18.
Jahrhundert an. Zwei Französinnen meistern darin gemeinsam Lieben und
Leben.
DIR Erzählungen von Susan Taubes: Geisterhafte Entgleisungen
Die Philosophin Susan Taubes erzählt in „Klage um Julia“ von einem jungen
„interessanten Phänomen“. Und geht dabei auf die Widersprüche zwischen
Körper und Geist ein.
DIR Buch zur chinesischen Kulturrevolution: Umerzogene Subjekte
Der chinesische Schriftsteller Wang Xiaobo erzählt in „Das Goldene
Zeitalter“ satirisch vom Albtraum der Kulturrevolution.
DIR Neues Buch von Reinhard Kaiser-Mühlecker: Rückkehr ins Alpenvorland
Die Liebe zum Ziehvater vor dörflicher Kulisse: Reinhard Kaiser-Mühleckers
neuer Roman „Brennende Felder“.
DIR Najem Walis Roman „Stadt der Klingen“: Wahrheit ohne Chance auf Erfolg
In seinem Roman erzählt Najem Wali von Flucht, Liebe und alteingesessenen
Solinger Familien. „Stadt der Klingen“ bleibt im Gedächtnis.
DIR Huckleberry-Finn-Neuerzählung „James“: Die umgedrehte Perspektive
Der afroamerikanische Autor Percival Everett erzählt im Roman „James“ eine
Abenteuergeschichte. Es geht auch um Mark Twains Blick auf die Sklaverei.
DIR Wiederauflage Peter Flamms Roman „Ich?“: Schwer zu erklärende Gefühle
Der Erzähler in Peter Flamms Roman von 1926 „Ich?“ irrt durch sein
beschädigtes Leben nach dem Ersten Weltkrieg. Eine Wiederauflage vom
Fischer Verlag.
DIR Roman des Booker-Prize-Trägers: Die Bilder der toten Fotografen
Shehan Karunatilakas epischer Roman „Die sieben Monde des Maali Almeida“
erzählt vom Bürgerkrieg in Sri Lanka. Er wurde mit dem Booker Prize
ausgezeichnet.
DIR Rache für die Hölle auf Erden
In „Der Afrik“ erzählt Sven Recker aus der Zeit, in der Deutschland ein
Auswanderungsland war