# taz.de -- Kulturszene
DIR Puppenspielerin übers Strippenziehen: „Eine Hierarchie der Manipulation“
Sara Angius will mit ihrem Puppentheaterstück „Sabotage“ in Braunschweig
Abhängigkeiten offen legen. Dahinter steht die Frage nach dem freien
Willen.
DIR Wiener Festwochen: Ressourcen abfackeln im Spektakel
Der Intendant Milo Rau entmaterialisiert das traditionsreiche
Theaterfestival der Wiener Festwochen zum Medienhype. Der Kunst bekommt das
nicht immer gut.
DIR Kulturpolitik in Berlin: Der Rückzug der Debatte aus dem Stadtraum
Am Ernst-Reuter-Platz zeigt sich: Weniger Kunst im öffentlichen Raum
bedeutet oft weniger unbequeme Fragen. Ist es politischer Wille?
DIR Berlinale-Affäre um Tricia Tuttle: Wolfram Weimer kämpft autoritär – muss aber nicht gewinnen
Der Tuttle-Rückzieher des Kulturstaatsministers ist ein Vorerst-Sieg im
Kampf um Meinungsfreiheit. Für einen langfristigen Sieg braucht es
Widerstand.
DIR Kulturszene in Äthiopiens Addis Abeba: Im Museum fließt der Honigwein
Theater mit Kaiserloge, Privatmuseen, Liveclubs: Ein Streifzug durch die
vielfältige Kulturszene der ostafrikanischen Metropole Addis Abeba.
DIR Antisemitismus im Kulturbetrieb: Von stillen Boykotten und den Möglichkeiten der Gegenwehr
Kein ESC ohne Israel: Der Bundestag beschäftigte sich in einer
Ausschusssitzung mit dem Antisemitismus im Kulturbereich.
DIR Kunstmesse Art-O-Rama: Marseille leuchtet
Das Kunsttreiben in Marseille vibriert vor Entdeckungen. Das liegt auch an
der Kunstmesse Art-O-Rama – eine Kulturszene, die Großzügigkeit verströmt.
DIR Köstliche Hilfe für die Demokratie: Kulturhäppchen für alle
Du liebst Kino, Theater und Co.? Soziale Gerechtigkeit ist voll dein Ding?
Dann kannst du mit unserem heutigen Rezept für Engagement direkt loslegen.
DIR Georgische Künstlerin über Protest: „Der einzige Weg ist Widerstand“
Elektronikproduzentin Anushka Chkheidze über die Proteste in Georgien, den
Streik der Kulturszene und die Solidarität mit politischen Gefangenen.
DIR Hamburger Musikklub in der Krise: Zwischen Pleite und Prinzipien
Keine Kohle und dann auch noch den Nahostkonflikt auf dem Tisch: Für das
Hafenklang lief das vergangene Jahr schlecht. Die Aussicht ist kaum besser.
DIR Portrait von Regisseurin Pınar Karabulut: „Ohne Kultur gibt es keine Demokratie“
Pınar Karabulut steht für pompös-kitschige Theater- und
Operninszenierungen. Hier spricht sie über ihren Werdegang und die Gefahren
der Kulturkürzung.
DIR Künstlerinnen über Kulturbetrieb: „Antisemitismus ist tief im kulturellen Bereich verankert“
Barbara Mundel und Stella Leder haben das Projekt „Schreiben über ‚Die
Situation‘“ gegründet. Ein Gespräch über den Kulturbetrieb seit dem 7.
Oktober.
DIR Kulturabbau in der Slowakei: „Sie will alles vernichten“
Die rechtspopulistische Ministerin Martina Šimkovičová demontiert in der
Slowakei den Kulturbetrieb. Es zeigt, was auch in Deutschland droht.
DIR Clubsterben in Berlin: Die „Kirche von Unten“ soll gehen
Dem seit Tagen der DDR-Opposition existierenden subkulturellen Club Kirche
von unten wurde gekündigt. Doch aufgeben wollen die Betreiber noch nicht.
DIR 3sat droht das Ende: Wie kulturfern soll es denn sein?
Wenn 3sat tatsächlich eingestellt wird, verliert das öffentlich-rechtliche
System an Legitimation. Die Quote allein darf nicht zählen.
DIR Musik aus Bietigheim-Bissingen: Zwischen Sunshine und Sparsamkeit
Warum eine schwäbische Kleinstadt HipHop-Talente hervorbringt, beleuchtet
eine Schau über Popmusik in Bietigheim-Bissingen seit den 1960ern.
DIR Kulturszene Sachsens nach Landtagswahl: Alert-sein gegen drohende Attacken
Bereits vor der Landtagswahl war es ernst. Der sächsischen Kulturszene
stehen durch den Stimmenzuwachs der AfD harte Zeiten bevor. Ein
Augenschein.
DIR Poetry Slammer über seine Branche: „Literatur auf die Straße bringen“
Wolf Hogekamp hat Poetry Slams in den 90ern nach Deutschland geholt. Unser
Autor ist Slam Poet und mit ihm befreundet. Ein Generationengespräch.
DIR Liegenschaftspolitik von CDU und SPD: Versprochen und gebrochen
Ob bei der Alten Münze oder einem Atelierhaus in Lichterfelde: Für
Schwarz-Rot sind einstige liegenschaftspolitische Zusagen für Kulturorte
wenig wert.
DIR Aus Radiowelle „rbbKultur“ wird „radio3“: Radio Eins kriegt Geschwister
Neuer Name, neue Moderatoren, mehr Wortprogramm: Ab 2. April sendet die
RBB-Kulturwelle als „radio3“. Der Sender hofft wieder auf größere
Hörerschaft.
DIR Antisemitismus im Kulturbetrieb: Kultursenator kippt Klausel
Nach viel Kritik zieht Joe Chialo (CDU) das verpflichtende Bekenntnis gegen
israelbezogenen Antisemitismus bei der Bewerbung um Fördergelder zurück.
DIR Kulturpolitik in Polen: Ans Eingemachte
In Polen erweist sich der Machtwechsel politisch und gesellschaftlich als
kompliziert. Und im Kulturbereich drohen Budgetkürzungen.
DIR Linke Kulturszene in Chile: Woher Hoffnung nehmen?
Chile stimmt erneut über eine neue Verfassung ab. Viele Linke wollen diese
ablehnen, selbst wenn damit die diktatorischen Pinochet-Gesetze gültig
bleiben.
DIR Vortrag über ukrainische Kultur: Nationaldichter mit großem MG
Im Angriffskrieg steht es prekär um die ukrainische Kultur. Der Künstler
Yuriy Gurzhy spricht am Mittwoch bei einer Vortragsreihe an der HU Berlin.
DIR Kulturszene Polens nach der Wahl: In ihrer Haltung bestärkt
Nach der Parlamentswahl in Polen zeichnet sich ein Regierungswechsel ab.
Wie reagiert die Kulturszene des Landes darauf?
DIR Deutsche Kulturszene und Hamas: Unerträgliches Schweigen zur Gewalt
Die deutsche Kulturszene ist sonst um keine Positionierung verlegen. Doch
nach den Gräueln der Hamas gab es kaum Solidaritätsbekundungen mit Israel.
DIR Antisemitismus im Kulturbetrieb: Permanente Grenzüberschreitung
In Kunst und Kultur wird Terror gegen Israel gefeiert. Der Kongress
„Reclaim Kunstfreiheit“ stellt sich in Berlin die Frage: Wie kann man dem
begegnen?
DIR Bremens Kurzfilmprojekt „Kulturmosaik“: Zwei Menschen, eine Kamera
Das Projekt „Kulturmosaik“ sollte der Bremer Szene über die Pandemie
helfen. Entstanden ist eine Online-Kurzfilmreihe, die übers Lokale
hinausweist.
DIR Antisemitismus im Kulturbetrieb: Kunst und Judenhass
Jüdinnen und Juden im deutschen Kulturbetrieb beklagen die Wiederkehr
antisemitischer Stereotype. Das war nun Thema einer Tagung.
DIR Unheimliche Theater-Garderoben: Der Mantel-Trick
Ich mag es nicht, meinen Mantel gegen Gebühr an Garderoben abzugeben. Also
habe ich mir für den letzten Theaterbesuch etwas ausgedacht.
DIR Essays, Literatur und Performance: Das prothetische Denken
Seit 2016 ruft das Hamburger Magazin Prothese zu Debatten auf. In der
vierten Ausgabe des Magazins geht es nun um Unterhaltung.
DIR Neuer Roman von Thomas Melle: Gegen die innere Leere
Thomas Melles Roman „Das leichte Leben“ analysiert die narzisstische
Medien- und Kulturszene. Dabei arbeitet er raffiniert mit Schockeffekten.
DIR Maßnahmen gegen Corona in Belgien: Belgiens Kultur probt den Aufstand
Wegen steigender Omikron-Zahlen sollten Theater, Kinos und Konzertsäle
schließen, doch die Betreiber weigerten sich. Nun gab ihnen die Justiz
recht.
DIR Fotos der Berliner Kulturszene: Verlassene Landschaften
Die Berliner Fotografin Denise „Nietze“ Schmidt fängt in einem
Text-/Bildband ein, was die Pandemie für die Kulturszene bedeutet.
DIR Debatte um Maxim Billers neuen Roman: Verlangen nach Entlastung
Die Feuilletons loben Maxim Billers Roman „Der falsche Gruß“. Doch warum
tun sie sich so schwer, die in ihm enthaltene Provaktion zu entschlüsseln?
DIR Impfzentren in Berlin: Kurz vor Schluss in der Arena
Bei speziellen Impfaktionen war der Andrang der Impfwilligen zuletzt höher
als bei regulären Angeboten. Zwei Berliner Impfzentren schließen nun.
DIR Start des Draußenstadt-Projekts: Draußen nur im Osten
Ab August darf auf dreizehn Flächen Kultur draußen stattfinden. Doch das
ist nur ein Teil des unübersichtlichen Draußenstadt-Projekts. Ein
Überblick.
DIR Güterbahnhof Greifswalder Straße: Flucht nach vorn
Auf dem alten Güterbahnhof an der Greifswalder gibt es Kunst und Kultur
satt. Doch der Eigentümer will das Grundstück bebauen.
DIR Open-Air-Kultur in Berlin: Ganz weit draußen spielt die Musik
Nach langer Anlaufzeit startet im August das Vorzeigeprojekt, dass mehr
Kulturveranstaltungen und Parties im Freien ermöglichen soll.
DIR Pandemischer Kulturpessimismus: „Systemische Therapie“ ist in Mode
Soll sie wie der neoliberale Weltgeist in allen Schwierigkeiten dornige
Chancen sehen? Christiane Rösinger findet nichts Positives in dieser Zeit.
DIR Theaterszene in Beirut: Vorhang zu, Straße auf
Die Explosion in Beirut vor fünf Monaten zerstörte auch viele Theater. Eine
Regisseurin, eine Schauspielerin und eine Clownin machen trotzdem weiter.
DIR Einbruch durch Corona: Kulturbranche droht Konformismus
Eine Studie des Wirtschafsministerums prognostiziert fatale Folgen für die
Kulturbranche. Es drohen Pleiten und Monopolisierung.
DIR Hilfen für die Veranstaltungsbranche: Branche im Dauerblues
Die Kulturstätten müssen wieder schließen. Der Bundestag debattierte über
Hilfen für die Veranstaltungsbranche. Kommt der Unternehmerlohn?
DIR Neue Coronamaßnahmen in Deutschland: Kauf dich glücklich
Diesmal treffen die Coronabeschränkungen die Kulturschaffenden am
härtesten. Sie müssen jetzt umfänglich entschädigt werden.
DIR Monika Maron und der Fischer-Verlag: Rettung gibt es nur im Exil
Marons Romane wurden lange süffisant durchgewunken. Der aktuelle fantasiert
von Erlösung vor einer angeblichen politisch korrekten Meinungsmasse.
DIR Kulturwirtschaft in Bremen: Prekär, prekärer, Corona
Eine Studie zeichnet ein fragiles Bild der Bremer Kulturwirtschaft. Seit
Corona leben viele Künstler*innen und Journalist*innen von Hilfsgeldern.
DIR Literatur-Initiative über Hass: „Wir haben zu lange zugeschaut“
Was können Kunst und Kultur in Zeiten des Hasses bewirken? Das erklärt Anna
Kaleri, Gründerin von „Literatur statt Brandsätze“.
DIR Clubsterben in Berlin: Alles am Fluss
Bei der Tagung „Stadt essen Kultur auf“ diskutiert die Kulturszene, wie man
Clubs vor Verdrängung schützen kann. Eine Kulturzone an der Spree soll her.
DIR Oberösterreichischer Landeskulturbeirat: Anstreichers Aufstieg
Odin Wiesinger publiziert in rechtsextremen Medien. Nun soll der Maler in
den oberösterreichischen Kulturrat berufen werden.
DIR Offener Brief aus der Kulturszene: „Sollen wir eingeschüchtert werden?“
Nach den Ermittlungen gegen das ZPS wenden sich Kulturschaffende an die
Öffentlichkeit. Sie befürchten eine Kriminalisierung kritischer Kunst.