# taz.de -- Alltagsleben
DIR Party für Millennials: Aura wieder aufgeladen
Millennials haben Sorge vor der Zukunft, suchen nach der Liebe und
günstigen Mietwohnungen. Doch eine gute Party lässt die Sorgen vergessen.
DIR Helga Paris in der Moritzburg: Etwas lag unterm verschütteten Gesicht
Helga Paris’ berühmte Fotoserie über Halle war den DDR-Funktionären zu
wirklichkeitsnah, um gezeigt zu werden. Nun widmet das Kunstmuseum
Moritzburg ihr eine Ausstellung.
DIR 1.589 Tage Krieg in der Ukraine: Alles ganz normal?
Im Krieg ändern sich Gewohnheiten. Was früher absurd schien, ist plötzlich
Alltag. So wie das Schlafen im Flur. Und der Drohnendetektor im Auto.
DIR Essen und denken: Lammkopfsuppe
Nächtliches Essen und kluge Komplimente führen im nächtlichen Berlin zu
nostalgischen Gedanken über Erscheinung und Wesen der Menschen.
DIR Robert Seethalers Roman „Die Straße“: Ecken und Kanten des Lebens
Robert Seethalers neuer Roman ist ein Wimmelbild für Erwachsene. „Die
Straße“ möchte von der Fülle menschlicher Sehnsüchte und Widersprüche
erzählen.
DIR Kommunikation in der Stadt: Alles beschrieben und vollgeklebt
Jede Wand, jeder Bauzaun, alles bekritzelt und besprüht. Die Menschen
schreiben sich in ihre Stadt ein – und senden Botschaften an die Welt.
DIR Über Gott und Daydrinking: Wasser zu Wein
Wenn der Wein zu teuer ist, hilft nur Rat von oben. Finden zumindest die
Gäste am Berliner Nebentisch.
DIR Nachbarschaftliches Klima: Alle reden vom Wetter – oder eben auch nicht
Als Smalltalkthema ist das Wetter brisant, weiß unser Kolumnist. Aber gern
hätte er doch mit dem Nachbarn darüber geplaudert. Und über den
Rasensprenger.
DIR Theater Bremen mit „Die Trasse“: Raus aus dem Theater (um mal unter sich zu bleiben)
In einem fahrenden Truck besichtigen Besucher:innen des Bremer Theaters
Schauplätze gescheiterten Stadtplanungswahnsinns. Es ist allemal eine
Erfahrung.
DIR Über den Müll und die Demokratie: Ich-Kränkungen an der Altkleidertonne
Die Klage über die grassierende Verwahrlosung urbaner Räume ist
unüberhörbar. Sollte man jetzt nach den zarten Pflanzen des Gelingens
suchen?
DIR Großstadtbegegnungen: Mitten rein ins Gespräch
Bei manchen Alltagsbegegnungen wird gleich das ganze Leben ausgeschüttet.
Nur wenn’s um Politik geht, dann muss man gleich schnell wieder los.
DIR Brotesser lieben diesen Trick: Toast Bread Packaging Trimmer
Selbstwirksamkeit in der Küche kann einfach sein – und innovativ. Kennen
Sie Toastbrotverpackungsbeschneider? Eine Küchenglosse.
DIR Frühstück bei McDonald's: Zwanzig Jahre später
Zug verpasst. Ungeschminkt, in Winterjacke nach einer durchwachten Nacht
auf dem Bahnhof. Ausgerechnet bei McDonald's ein Augenblick der Sehnsucht.
DIR Künstliche Inteligenz: Die Schattenseiten der Technik
KI ist überall: Sogar in Dating, Kunst und Musik. Big Tech treibt ihre
Entwicklung voran. Doch auf Mensch und Umwelt wirkt sie sich oft negativ
aus.
DIR Ein imaginärer Hund auf Probe: Hobby Dogging
Nach „Hobby Horsing“ kommt jetzt der neue Trend: „Hobby Dogging“. Er könnte
Eltern helfen, den Hundewunsch der Kinder auf die Probe zu stellen.
DIR Konzertbesuche Ü50: Die letzten der Ausgeher
Auf Berliner Konzerten fallen die älteren Semester auf. Doch wie nur kann
man sich ihnen anschließen?
DIR Carearbeit und Alltag: Die sorgende Stadt
Ein Kongress in Berlin diskutiert, wie die Stadt in Zukunft aussehen
könnte. Vor allem geht es um die Bedürfnisse der Bewohner:innen.
DIR Damals in Berlin: Echt jetze?
Manche Straßenszenen werden nicht alt. Erinnerungen an einen Kreuzberger
Dialog.
DIR S-Bahn fahren in der Nacht: Ein epischer Film um drei Uhr morgens
Ein nächtlicher BVG-Streik in Berlin lässt unerwartete Allianzen schmieden.
Auch wenn sie sich beim Sturm auf den Ersatzverkehr wieder verlieren.
DIR Lukas Rietzschel „Sanditz“: Er will alles
Lukas Rietzschel fängt in seinem neuen Roman Normalität im Jetzt und Damals
ein. Den DDR-Alltag überzeichnet er allerdings.
DIR Sehnsucht und traurige Hunde: Wer vermisst die Frau?
Kann man ein Geist werden, ohne es selbst zu merken? Ein flüchtiges
Stadtgespräch offenbart den Selbstbezug.
DIR Begegnungen in der großen Stadt: Je nachdem, wer zuerst stirbt
Eine kuriose Begegnung in der Berliner Trambahn führt bei den Mitfahrenden
nicht mal zu größeren Irritationen.
DIR Väter kennen diesen Trick: Heute ist es ein Schnitzel
Auf dem Spielplatz lässt sich beim Trockenwerden gut orakeln. Vor allem
wenn zur Belohnung „Lambada“ erklingt.
DIR Als wäre es wieder 2007: Filmreifer Frühlingsanfang
Kurze Hosen, nette Dönerladenbesitzer und gute Straßenmusik. Ein Berliner
Frühlingsanfang wie in einem deutschen Indie-Movie.
DIR Begegnungen in der Deutschen Bahn: Glückliche Sardinen in der Intercity-Dose
Das Leben kann man auch in vollen Zügen genießen. Sogar mit Fußballfans.
Zumindest, wenn es alte Bekannte sind.
DIR Räume des Übergangs: Nicht jede Grenze ist gleich
Luxemburg, der reiche Nachbar – Polen, der arme Bruder? An den Grenzen sind
die Unterschiede zu spüren.
DIR Mütter kennen diesen Trick: Ein gutes Leben
Was tun, wenn die kleine Schwester kein Spielzeug hat, fragte sich der
kleine Bruder in der Straßenbahn. Ein süßer Lösungsvorschlag.
DIR Unterwegs zwischen Torte und Theater: Unser entspanntes Lifestyle-Leben
Auch früh endende Abende verhindern nicht zu wenig Schlaf. Dagegen hilft
nur: Schlaf. Und der Februar beginnt mit gleich mehreren Zirkelschlüssen.
DIR Ukrainische Autorinnen über ihren Alltag: Den Winter überstehen
Russland hat weite Teile der ukrainischen Energie-Infrastruktur zerstört.
Zwei Autorinnen schildern, wie sie bei Minusgraden leben und arbeiten.
DIR Deutsche Geschichte in Objekten: Im Gedächtnis der Republik
Das Bonner Haus der Geschichte dokumentiert deutsche Nachkriegsgeschichte.
Doch die meisten Objekte der Sammlung, knapp 1 Million, schlummern im
Depot.
DIR Die Reste vom Fest: Ein letzter Stresstest für die Nordmanntanne
Wenn die Bedingungen stimmen, sind die Berliner durchaus für Sport zu
haben. Auch Randsportarten wie der Weihnachtsbaumweitwurf finden ihre Fans.
DIR Ein Problem der Wahrnehmung: Eben eine alte weiße Frau
Sie sehe, meint unsere Kolumnistin, für ihr Alter noch ganz gut aus. Andere
aber sehen das nicht. Weil man im Alter auf merkwürdige Weise unsichtbarer
wird.
DIR Kulturboom in der Ukraine: Kosaken und Luftschutzkeller
In der Ukraine laufen Oper und Theater im Krieg weiter – unter besonderen
Bedingungen. Zu Besuch in zwei Spielstätten in Odessa und Mykolajiw.
DIR Immer wieder Ärger mit der Post: Ein schnelles Tänzchen in der Postfiliale
Alle Klischees über deutsche Bürokratie-Tristesse und Mitarbeiterwillkür
lassen sich bestätigen, meint unser Kolumnist. Wenn man nur ein Postfach
hat.
DIR Nachdenken im Herbst: Gründe für Wut, Gründe für Dankbarkeit
Oft, sagt unsere Kolumnistin, überwältigt sie die Stadt: die Menschen, ihr
Elend, ihre Gemeinheit. Aber auch ihre Güte und Fröhlichkeit überwältigen
sie.
DIR Wo die Stadt schreit: W wie Warschauer, W wie Wachkoma
Wenn man mal länger nicht in Berlin war, weiß man mit der hibbeligen
Warschauer Straße doch gleich wieder, meint unser Kolumnist, was man hat an
der Stadt.
DIR Verbot in Bremen: Bis zu 500 Euro Bußgeld für aufdringliches Betteln
Betteln ist in Bremen seit einem Jahr verboten, wenn es zu aufdringlich
geschieht. Helfen tut das Verbot niemandem. Trotzdem bleibt es.
DIR Kunstausstellung im Freibad: Parasitärer Glamour am Beckenrand
Im Projektraum Tropez in Berlin-Wedding, mitten im Sommerbad, mischt sich
die Kunst unter die Badenden. Wie wird sich hier begegnet?
DIR Tollwood-Festival in München: Woodstock für Südstaatler
Gutes Essen, gute Musik – und dabei die Welt verbessern. Das klingt nach
einem hehren Ansatz. Besuch auf dem Münchner Tollwood-Festival.
DIR Vom Umgang mit roten Ampeln: Strammstehen an der Bordsteinkante
An Fußgängerampeln entscheidet sich vieles. Den übertriebenen Hang zur
Konformität von manchen dort empfindet unser Kolumnist als befremdlich.
DIR Fotoausstellung zu Schrebergärten: Ein Stück Heimat
Sie sind schon mehr als nur persönliche Rückzugsorte. In Frankfurt (Oder)
beschäftigt sich eine Ausstellung mit den Facetten des Mikrokosmos
Schrebergärten.
DIR Über den Frühling in Hamburg: Wenn einen was wirklich glücklich macht
Es sind die kleinen Dinge, die im Alltag für Freude sorgen. Unserer
Kolumnistin reicht ein schönes Erlebnis pro Tag. Doch das Leben bietet
mehr.
DIR Serhij Zhadan über seinen Erzählband: „Der Krieg bricht die Sprache“
Serhij Zhadan ist seit einem Jahr in der ukrainischen Armee und hat neue
Erzählungen veröffentlicht. Hier spricht er über das Schreiben im Krieg.
DIR Erwiderung auf FAZ-Autor Egon Flaig: Auch im Krieg braucht es Lebensfreude
In der FAZ wird von den Ukrainer*innen mehr Opferbereitschaft gefordert.
Dabei reagieren sie genau richtig auf die Situation. Eindrücke aus Kyjiw.
DIR Demokratisches Potenzial der Stammkneipe: Mehr Kiez und Keule wagen
Auf dem Weg vom Kottbusser Tor zum Hermannplatz prallt viel aufeinander. Es
sind Widersprüche, die sich in den Armen liegen können.
DIR Konservenfabrik in Brandenburg: Es geht um die Gurke
Die Spreewälder Gurke ist in Golßen Wirtschaftsfaktor und Teil der
Identität. Nun stellt der größte Hersteller die Produktion in der
Gurkenstadt ein.
DIR Kochen für die Familie: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt
Gehört in den Kartoffelsalat Mayonnaise? Es lohnt sich, nicht nur zum Fest
mal übers Essen nachzudenken. Eine Geschichte über Familientraditionen.
DIR Popkultur in Wilhelmshaven: Als Punk noch stank
Eine Ausstellung im Küstenmuseum Wilhelmshaven erinnert an die örtliche
Konzertkultur der 80er und 90er Jahre. Viel übrig ist davon heute nicht
mehr.
DIR Kritische Musterkennung: Ich will mit den Dingen sein
Unser Autor ist umstellt von Dingen, die ihn machen. Er sieht Muster, über
die er urteilt. Doch was, wenn er stattdessen mit den Dingen verschmilzt?
DIR Rechtsextremismus in der Öffentlichkeit: Ein Tag in Frankfurt (Oder)
Ist Brandenburg ein großer „Nazi-Kiez“? Fakt ist, dass die rechte Präsenz
Einfluss auf den Alltag hat – häufig ohne Widerstand. Alltag in der
Uni-Stadt.